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Baumfällung Strafe: Diese Bußgelder und rechtlichen Konsequenzen drohen

Baumfällung Strafe: Diese Bußgelder und rechtlichen Konsequenzen drohen

11.12.2025

Lesezeit 4 Minuten

Zusammenfassung

Umfassende Aufklärung über rechtliche Konsequenzen bei illegalen Baumfällungen und praktische Anleitungen zur rechtmäßigen Vorgehensweise

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Die Strafe bei Baumfällung ohne Genehmigung trifft 2026 viele Grundstückseigentümer völlig unvorbereitet. Die Walnussbaum fällen Strafe kann weit über ein einfaches Bußgeld hinausgehen. Wer Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe-relevant plant, ohne die nötige Genehmigung einzuholen, riskiert eine Baumfällung ohne Genehmigung Strafe von bis zu 100.000 Euro — oder im Extremfall sogar ein Strafverfahren. Wer einen Baum gefällt hat, dem droht nicht selten eine empfindliche Baum gefällt Strafe — egal ob auf eigenem oder fremdem Grundstück. Der entscheidende Unterschied: Handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit oder bereits um eine Straftat?

Eine aktuelle Auswertung von Umweltämtern zeigt: Über 8.000 illegale Baumfällungen werden in Deutschland jedes Jahr angezeigt — die durchschnittliche Strafe beträgt 6.500 Euro pro Fall, in Großstädten oft das Doppelte. Die Baum fällen Strafe variiert stark je nach Bundesland, Baumart, Schutzstatus und Fällzeitpunkt. In diesem Leitfaden erfährst Du, welche konkreten Bußgelder 2026 drohen, wann aus einem Verstoß eine echte Straftat wird und wie Du Dich rechtssicher verhältst — ob für den Walnussbaum, die Eibe oder den Straßenbaum auf Deinem Grundstück. Auch bei schnellwachsenden Arten wie dem Blauglockenbaum (Kiribaum) oder bei sogenanntem Baumfrevel — der vorsätzlichen Schädigung eines Baumes ohne vollständige Fällung — gelten dieselben strengen Regeln.

Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe: Was viele Eigentümer falsch verstehen

Eine der häufigsten Fehlannahmen: „Auf meinem Grundstück darf ich machen, was ich will." Das ist falsch — die Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe gilt genauso wie für öffentliche Flächen. Wer Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe-trächtig durchführt, ohne die kommunale Baumschutzverordnung zu prüfen, wird oft eiskalt erwischt. Die Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe unterscheidet sich nicht von der Strafe für öffentliche Bäume: Das Eigentumsrecht schützt nicht vor der Genehmigungspflicht.

  • Stammumfang über 60–80 cm: In den meisten Gemeinden greift hier die Genehmigungspflicht — unabhängig vom Standort auf Privatgrund.
  • Anonyme Anzeigen sind die Regel: Über 70 % aller Verfahren starten durch Nachbar-Hinweise — gerade bei Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe-relevanten Fällungen.
  • Satellitenbilder als Beweis: Behörden nutzen historische Luftbilder, um nachzuweisen, dass ein Baum vor der Fällung dort stand.
  • Verjährung erst nach 3 Jahren: Auch lange nach der Fällung kann die Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe noch verhängt werden.

Strafe Baumfällung ohne Genehmigung: Ordnungswidrigkeit oder Straftat?

Die meisten Menschen glauben, dass das Baum fällen ohne Genehmigung lediglich ein Bußgeld nach sich zieht. Diese Annahme kann jedoch zu verheerenden rechtlichen Konsequenzen führen. Wer einen Baum gefällt hat und nun eine Baum gefällt Strafe fürchtet, muss vor allem eines verstehen: Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen einer Ordnungswidrigkeit und einer Straftat — eine Grenze, die viele Grundstückseigentümer erst dann kennenlernen, wenn es bereits zu spät ist. Die Baum gefällt Strafe kann je nach Konstellation um den Faktor 10 variieren.

In besonders schweren Fällen spricht man auch von Baumfrevel — der vorsätzlichen Schädigung eines Baumes, etwa durch Ringelung oder Vergiftung, um eine Fällgenehmigung zu umgehen. Auch das ist strafbar, selbst wenn der Baum nicht direkt gefällt wird.

Ordnungswidrigkeit vs. Straftat: Der entscheidende Unterschied

Kriterium Ordnungswidrigkeit Straftat
RechtsgrundlageKommunale Baumschutzverordnung§ 69 BNatSchG
Zuständige BehördeOrdnungsamtStaatsanwaltschaft
StrafmaßBußgeld 500–50.000 €Geldstrafe oder bis 3 Jahre Haft
Eintrag FührungszeugnisNeinJa, bei Verurteilung
Typische FälleNicht-geschützter Baum, StandardgebietGeschützte Arten, Habitatbäume, Naturschutzgebiet
ErsatzpflanzungHäufig zusätzlich angeordnetHäufig zusätzlich angeordnet
Vorsatz nötig?Nein (Fahrlässigkeit reicht)Auch fahrlässig strafbar

Strafe für Baum Fällen ohne Genehmigung: Ordnungswidrigkeiten im Überblick

Eine Ordnungswidrigkeit liegt vor, wenn Du gegen kommunale Baumschutzverordnungen verstößt, ohne dass besondere Schutzkriterien erfüllt sind. Die illegale Baumfällung eines nicht geschützten Baumes ohne erforderliche Genehmigung führt zu Bußgeldern zwischen 500 und 50.000 Euro, abhängig vom Bundesland und dem Wert des Baumes. Bei solchen Verstößen bleibt es bei Geldbußen und eventuellen Ersatzpflanzungen. Ein Eintrag ins Führungszeugnis erfolgt nicht.

Baum gefällt Strafe bei geschützten Arten: Wenn aus Ordnungswidrigkeit eine Straftat wird

Hier wird es ernst: Wer einen geschützten Baum gefällt hat, dem droht eine weit schwerere Baum gefällt Strafe. Die illegale Fällung geschützter Bäume verwandelt eine administrative Ordnungswidrigkeit in eine Straftat nach dem Bundesnaturschutzgesetz (§ 69 BNatSchG). Dies betrifft insbesondere Habitatbäume, geschützte Biotope und Bäume in Naturschutzgebieten. Wenn Du einen Baum fällst, der nachweislich Lebensraum geschützter Tierarten wie Fledermäuse oder bestimmte Vogelarten bietet, drohen Freiheitsstrafen von bis zu drei Jahren oder erhebliche Geldstrafen. Die Baum gefällt Strafe kann in solchen Fällen vierstellig bis fünfstellig ausfallen — plus Strafverfahren.

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Strafe Baum Fällen 2026: Bußgeldkatalog nach Bundesländern

Die Höhe der Strafe beim Baum fällen variiert erheblich zwischen den deutschen Bundesländern. Diese regionalen Unterschiede spiegeln die unterschiedlichen ökologischen Prioritäten und den Wert des Baumbestands wider.

Bußgeldkatalog nach Bundesländern 2026

Bundesland Bußgeldrahmen Besonderheit
Bayern2.500–50.000 €Schadenersatz möglich (Sachwertverfahren)
Baden-Württemberg2.000–40.000 €Strenger Schutz Streuobstwiesen
Nordrhein-Westfalen (NRW)5.000–50.000 €Großstädte besonders hoch (bis 50.000 €)
Hessen1.500–30.000 €Schutz alter Streuobstbestände
Rheinland-Pfalz1.500–25.000 €
Saarland2.000–30.000 €2023 Reform mit höheren Sätzen
Niedersachsen1.000–15.000 €Streuobstwiesen geschützt
Schleswig-Holstein1.000–15.000 €Mittlerer Bereich
Hamburg2.500–20.000 €Innerstädtische Bäume hoher Schutz
Bremen1.500–15.000 €
Mecklenburg-Vorpommern800–12.000 €Schutz alter Alleen
Berlin2.000–25.000 €Stadtstaaten-Sonderregeln
Brandenburg1.000–20.000 €Mehrere Ersatzpflanzungen üblich
Sachsen1.000–20.000 €
Sachsen-Anhalt800–15.000 €Niedrigste Bußgelder bundesweit
Thüringen1.000–18.000 €

Strafe Baum Fällen NRW: Spitzenreiter bei Bußgeldern

Die Strafe Baum fällen NRW zählt zu den höchsten in Deutschland. In Großstädten wie Köln oder Düsseldorf kann die Strafe für das Baum fällen in NRW bis zu 50.000 Euro betragen — der bundesweite Höchstsatz. Dies spiegelt die Bedeutung von Stadtbäumen für Luftqualität und Lebensqualität in dicht besiedelten Gebieten wider.

Neben der Fällstrafe lohnt sich in NRW auch ein Blick auf die Höhenregeln bestehender Bäume: Wie hoch dürfen Bäume im Garten sein NRW, bevor überhaupt eine Rückschnitt- oder Fällfrage entsteht, erklärt unser separater Ratgeber zum Baumhöhe-Recht.

Strafen nach Baumart: Walnuss, Eibe & Co.

Baumart Bußgeldrahmen Besonderer Schutzstatus
Walnussbaum500–25.000 €Nicht automatisch Obstbaum-Ausnahme
Eibe1.000–50.000 €Seltenes Nadelgehölz, oft geschützt
Eiche (alt)5.000–80.000 €Habitatbaum, bei 100 Jahren bis 80.000 €
Buche (alt)3.000–50.000 €Heimischer Laubbaum, hoher Schutz
Linde2.000–40.000 €Häufig Naturdenkmal
Apfelbaum (Standard)0–500 €Meist Obstbaum-Ausnahme
Apfelbaum (Streuobstwiese)1.500–15.000 €Bei Schutzstatus Streuobst
Nadelbäume (Fichte, Kiefer)500–10.000 €Geringerer Schutz, Genehmigung bei Größe

Blauglockenbaum (Kiribaum) fällen: Sonderfall bei Neophyten

Der Blauglockenbaum, auch als Kiribaum bekannt (Paulownia tomentosa), wird wegen seines extrem schnellen Wachstums von bis zu 3 Metern pro Jahr zunehmend in deutschen Gärten gepflanzt — und ebenso häufig ungenehmigt wieder gefällt, wenn er zu groß wird. Da der Blauglockenbaum kein heimischer Baum ist, fällt er in vielen Gemeinden nicht automatisch unter den strengsten Schutzstatus, dennoch greift ab dem üblichen Stammumfang von 60 bis 80 Zentimetern auch hier die allgemeine Genehmigungspflicht. Wer einen Blauglockenbaum ohne Genehmigung fällt, riskiert je nach Kommune ein Bußgeld zwischen 300 und 15.000 Euro.

Entscheidende Faktoren für die rechtliche Bewertung der Strafe

Baumart und Schutzstatus: Heimische Laubbäume wie Eichen, Buchen und Linden genießen oft höheren Schutz. Obstbäume sind in vielen Gemeinden von der Genehmigungspflicht ausgenommen, sofern sie der Ernte dienen.

Standort: Bäume in ausgewiesenen Naturschutzgebieten, FFH-Gebieten oder geschützten Biotopen unterliegen deutlich strengeren Regelungen. Hier kann bereits die Beschädigung von Ästen strafrechtliche Konsequenzen haben.

Zeitpunkt: Das Fällen während der Brutzeit zwischen 1. März und 30. September ist grundsätzlich verboten. Ein Verstoß gegen diese Regelung wird besonders streng geahndet, da der Artenschutz betroffen ist.

Stammumfang und Alter: Die meisten Baumschutzverordnungen greifen bei einem Stammumfang von 60 bis 80 Zentimetern. Für alle Details lies unseren Artikel zur Strafe für Baum fällen ohne Genehmigung — Baumfällgenehmigung beantragen.

Praxisbeispiel: Wenn die Behörde zuschlägt

Familie Reuter aus Düsseldorf fällte 2024 einen 80-jährigen Eichenbaum auf ihrem Grundstück, ohne eine Genehmigung einzuholen — der Baum sei „zu groß und nehme zu viel Licht weg". Die Folgen: Ein anonymer Hinweis führte zur behördlichen Untersuchung. Das Ergebnis nach drei Monaten Verfahren: 28.000 Euro Bußgeld, 5 Ersatzpflanzungen mit jeweils 600 Euro Material- und Pflanzkosten (3.000 Euro), plus 1.800 Euro Anwaltskosten — Gesamtbelastung 32.800 Euro. Bei korrekter Antragstellung wären lediglich 80 Euro Genehmigungsgebühr angefallen.

Wer im Rahmen einer angeordneten Ersatzpflanzung ohnehin neu pflanzen muss, kann die Gelegenheit nutzen: Unser Beitrag zu exotischen Bäumen, die in Deutschland wachsen zeigt platzsparende Alternativen, die spätere Konflikte mit dem Nachbarn seltener machen. Wer lieber bei einer heimischen Art bleibt, findet mit der Säuleneiche eine schlanke Variante, die trotzdem alle rechtlichen Vorteile einer Eiche bietet.

Ab wann gilt eine Baumfällung als illegal?

Eine Fällung gilt als illegal, wenn eine der folgenden Voraussetzungen fehlt: eine erforderliche Genehmigung der zuständigen Behörde, die Einhaltung der Fällzeiten außerhalb der Brutzeit, oder die Zustimmung bei Bäumen mit besonderem Schutzstatus. Fehlt auch nur eine dieser Voraussetzungen, greifen die im vorherigen Abschnitt genannten Bußgelder — unabhängig davon, ob die Fällung vorsätzlich oder aus Unwissenheit erfolgte.

Nach einer genehmigten Fällung bleiben oft Ast- und Schnittreste zurück: Wie lange Sperrmüll draußen stehen darf, bevor ein Bußgeld droht, ist in unserem separaten Ratgeber erklärt. Wird die Grundstücksgrenze durch den fehlenden Baum plötzlich sichtbarer, ist das oft ein guter Anlass, über die Kosten für 50 Meter Zaun aus Holz nachzudenken, um die neue Sichtachse zum Nachbarn zu schließen.

Strafe Baumfällung ohne Genehmigung vermeiden: Der richtige Weg

Der rechtssichere Weg, um die Strafe einer Baumfällung ohne Genehmigung zu vermeiden, führt immer über die behördliche Genehmigung. So erhältst Du nicht nur rechtliche Sicherheit, sondern kannst auch Ersatzpflanzungspflichten frühzeitig einplanen.

Antragsverfahren im Überblick

Schritt Maßnahme Kosten Dauer
1Zuständige Behörde ermitteln0 €1–2 Tage
2Antragsformular ausfüllen0 €1 Tag
3Fotos & Stammumfang dokumentieren0 €30 Min
4Lageplan beifügen0–50 €1 Tag
5Bei Krankheit: Sachverständigengutachten300–800 €1–2 Wochen
6Antragsgebühr zahlen50–200 €
7Bearbeitung abwarten4–8 Wochen
8Bei Ablehnung: WiderspruchInnerhalb 1 Monat

Welche Bäume darf man ohne Genehmigung fällen?

Nicht jeder Baum ist genehmigungspflichtig. Grundsätzlich genehmigungsfrei fällen darfst Du in den meisten Kommunen: Obstbäume, die der Ernte dienen (Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume) — meist bis 500 Euro oder komplett ausgenommen; Bäume unterhalb des lokalen Mindest-Stammumfangs (meist 60 bis 80 Zentimeter in 1,30 Meter Höhe); sowie nicht heimische Ziergehölze und Sträucher außerhalb von Baumschutzverordnungen, sofern die Gemeinde sie nicht explizit listet. Ausnahmen bestätigen die Regel: Streuobstwiesen, Naturdenkmale und Habitatbäume sind auch als Obstbaum oder unterhalb der Umfang-Grenze oft geschützt. Prüfe daher immer zuerst die kommunale Baumschutzverordnung, bevor Du von einer Genehmigungsfreiheit ausgehst.

Bei besonders großen oder schwer zugänglichen Bäumen kommt neben der Genehmigungsgebühr auch der Fällpreis selbst hinzu: Was ein Baumkletterer kostet, hängt stark von Höhe und Zugänglichkeit ab. Planst Du nach der Fällung eine neue Bodenplatte oder ein Fundament an der Stelle, lohnt sich vorab ein Blick auf die Kosten für 1 Kubikmeter Beton für eine Bodenplatte, da Wurzelreste oft vollständig entfernt werden müssen.

Häufig gestellte Fragen zur Strafe bei Baumfällung ohne Genehmigung

Wie hoch ist die Strafe bei Baumfällung ohne Genehmigung?

Die Strafe bei Baumfällung ohne Genehmigung variiert erheblich je nach Bundesland, Baumart und Schutzstatus. Bei einfachen Verstößen gegen die Baumschutzverordnung drohen Bußgelder zwischen 500 und 50.000 Euro. Bei geschützten Arten oder Habitatbäumen kann aus der Ordnungswidrigkeit eine Straftat werden, die mit Geldstrafen oder bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe geahndet wird.

Wie hoch ist die Strafe, wenn man einen Baum fällt?

Das kommt darauf an, ob für den Baum überhaupt eine Genehmigung nötig war. Lag der Stammumfang unter der lokalen Grenze oder handelte es sich um einen ausgenommenen Obstbaum, fällt in der Regel keine Strafe an. War eine Genehmigung erforderlich und wurde sie nicht eingeholt, bewegen sich die Bußgelder je nach Bundesland und Baumart zwischen 500 und 80.000 Euro; bei geschützten Arten kann daraus sogar ein Strafverfahren werden.

Wie hoch ist die Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe?

Die Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe gilt genauso wie für öffentliche Flächen — das Eigentumsrecht schützt nicht vor der Genehmigungspflicht. Bußgelder reichen von 500 bis 50.000 Euro; bei geschützten Arten sind höhere Strafen und Strafverfolgung möglich. Wer Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe-frei durchführen will, sollte zwingend vorher die kommunale Baumschutzverordnung prüfen und ggf. eine Genehmigung beantragen.

Baum gefällt Strafe: Was tun nach einer illegalen Fällung?

Wer einen Baum gefällt hat und nun eine Baum gefällt Strafe befürchtet, sollte umgehend die zuständige Behörde kontaktieren und den Sachverhalt offen darlegen. Die Baum gefällt Strafe fällt bei freiwilliger Selbstanzeige oft niedriger aus — Kooperation kann strafmildernd wirken. Eine Ersatzpflanzung oder Ausgleichszahlung wird in der Regel zusätzlich gefordert. Wichtig: Auch Jahre später kann die Baum gefällt Strafe noch verhängt werden (Verjährung 3 Jahre).

Was ist die Walnussbaum fällen Strafe?

Die Walnussbaum fällen Strafe hängt von der jeweiligen kommunalen Baumschutzsatzung ab. Da Walnussbäume in vielen Gemeinden nicht automatisch unter die Obstbaum-Ausnahme fallen, drohen bei fehlender Genehmigung Bußgelder von 500 bis 25.000 Euro — plus Kosten für Ersatzpflanzungen.

Was ist die Eibe fällen Strafe?

Die Eibe fällen Strafe ist in der Regel besonders hoch, da die Eibe als seltenes Nadelgehölz in vielen Bundesländern explizit unter Schutz steht. Bußgelder von 1.000 bis 50.000 Euro sind möglich. In Schutzgebieten oder bei Nachweis als Habitatbaum droht ein Strafverfahren.

Was ist die Eiche fällen Strafe?

Die Eiche fällen Strafe gehört zu den höchsten im gesamten Bußgeldkatalog, da Eichen als klassische Habitatbäume gelten. Bei einer alten Eiche mit rund 100 Jahren Standzeit sind Bußgelder von 5.000 bis 80.000 Euro möglich, insbesondere wenn der Baum nachweislich Lebensraum für geschützte Arten wie Fledermäuse oder Spechte bietet.

Wie hoch ist die Strafe beim Baum fällen in NRW?

Die Strafe beim Baum fällen in NRW ist stark kommunalabhängig. In Großstädten wie Köln oder Düsseldorf sind bis zu 50.000 Euro Bußgeld möglich; in kleineren Gemeinden liegen die Strafen meist bei 5.000 bis 15.000 Euro. Die jeweilige kommunale Baumschutzsatzung ist maßgeblich.

Wann brauche ich eine Genehmigung für eine Baumfällung?

Eine Genehmigung benötigst Du in den meisten Fällen, wenn der Stammumfang in 1,30 Meter Höhe 60 bis 80 Zentimeter überschreitet. Obstbäume, die der Ernte dienen, sind oft ausgenommen. Geschützte Arten, Bäume in Naturschutzgebieten und Habitatbäume sind grundsätzlich genehmigungspflichtig, unabhängig vom Stammumfang.

Kann ich während der Brutzeit Bäume schneiden?

Zwischen dem 1. März und 30. September gilt ein bundesweites Verbot für radikale Rückschnitte und Fällungen. Verstöße werden mit mindestens 5.000 Euro Bußgeld geahndet. Ausnahmen gibt es nur bei akuter Gefahr und mit behördlicher Sondergenehmigung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Ordnungswidrigkeit und einer Straftat bei Baumfällung?

Eine Ordnungswidrigkeit liegt vor, wenn Du gegen kommunale Baumschutzverordnungen verstößt, ohne dass besondere Schutzkriterien erfüllt sind. Eine Straftat begehst Du, wenn Du geschützte Arten oder deren Lebensräume zerstörst. Dies kann zu Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren führen.

Muss mein Nachbar der Baumfällung auf meinem Privatgrundstück zustimmen?

Grundsätzlich benötigst Du keine Zustimmung des Nachbarn. Allerdings kann Dein Nachbar Widerspruch gegen die Genehmigung einlegen. Mehr zum Thema Baumrecht findest Du in unserem Ratgeber zum Bäume fällen auf Privatgrundstück — Strafe und Nachbarrecht.

Professionelle Hilfe bei Baumfällung — Strafe sicher vermeiden

Die rechtssichere Baumfällung ist eine komplexe Angelegenheit, die sowohl juristisches Wissen als auch handwerkliches Können erfordert. Statt das Risiko einer Baum fällen Strafe einzugehen, lohnt es sich, auf professionelle Unterstützung zu setzen.

Mit anyhelpnow findest Du den besten Baumschnitt-Experten — Strafe bei Baumfällung ohne Genehmigung vermeiden, der Dir bei allen Aspekten der Baumfällung zur Seite steht. Unsere qualifizierten Fachkräfte kennen die rechtlichen Anforderungen in Deiner Region, übernehmen die sichere Durchführung der Fällung, beraten kompetent bei der Antragsstellung und prüfen den Schutzstatus Deiner Bäume — ob Walnussbaum, Eibe oder heimische Laubbaumarten.

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Handelt es sich um ein Mehrfamilienhaus, lohnt sich zusätzlich ein Blick auf die Kosten für einen Hausmeisterservice pro Wohneinheit, falls die Abstimmung mit allen Parteien über eine zentrale Hausverwaltung laufen soll.

Fazit: Die wichtigsten Punkte zusammengefasst

Die Strafe bei Baumfällung ohne Genehmigung kann von einfachen Bußgeldern bis zu Freiheitsstrafen reichen. Die Strafe beim Baum fällen beginnt bei 500 Euro und kann in Extremfällen 100.000 Euro übersteigen. Die Bäume fällen auf Privatgrundstück Strafe gilt genauso wie für öffentliche Flächen. Besondere Vorsicht gilt für Walnussbäume, Eiben und geschützte Bäume — hier sind die Strafen besonders hoch. Informiere Dich immer vorab, hole rechtzeitig die Genehmigung ein und ziehe bei Unsicherheiten einen Sachverständigen hinzu. Das gilt auch für weniger offensichtliche Fälle wie den Blauglockenbaum (Kiribaum) oder für Baumfrevel ohne vollständige Fällung — informiere Dich vorab, welche Bäume Du ohne Genehmigung fällen darfst, bevor Du zur Säge greifst.

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