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THG-Quote beantragen: So sicherst Du Dir Deine Prämie 2026

THG-Quote beantragen: So sicherst Du Dir Deine Prämie 2026

25.09.2026

Lesezeit 3 Minuten

Zusammenfassung

Die THG-Quote bringt Haltern eines E-Fahrzeugs jährlich eine dreistellige Prämie, beantragt wird sie über zertifizierte Anbieter. Der Beitrag zeigt den Ablauf, die nötigen Unterlagen und worauf Du bei Anbietern und Auszahlungsmodellen achten solltest.

Zusammenfassung

Die THG-Quote bringt Haltern eines E-Fahrzeugs jährlich eine dreistellige Prämie, beantragt wird sie über zertifizierte Anbieter. Der Beitrag zeigt den Ablauf, die nötigen Unterlagen und worauf Du bei Anbietern und Auszahlungsmodellen achten solltest.

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Fährst Du ein Elektroauto, lässt Du bares Geld liegen, wenn Du die THG-Quote nicht nutzt. Viele E-Auto-Fahrer wissen gar nicht, dass der Staat sie jedes Jahr für eingesparten CO2-Ausstoß bezahlen lässt. Dabei ist der Antrag denkbar einfach und dauert oft nur wenige Minuten.

In diesem Artikel erfährst Du, wie Du die THG-Quote beantragen kannst, welche Fristen 2026 gelten und mit welcher Prämie Du realistisch rechnen darfst. Außerdem zeigen wir Dir, worauf Du bei der Anbieterwahl achten solltest.

Was ist die THG-Quote eigentlich?

Die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, verpflichtet Mineralölkonzerne dazu, den CO2-Ausstoß ihrer Kraftstoffe zu senken. Schaffen sie das nicht allein, müssen sie Zertifikate von anderen kaufen.

Genau hier kommst Du ins Spiel. Dein Elektroauto spart im Vergleich zu einem Verbrenner CO2 ein. Diese Einsparung lässt sich zertifizieren und an die Mineralölfirmen verkaufen. Das Geld daraus landet als Prämie auf Deinem Konto.

Wer sich noch zwischen den Antriebsarten entscheidet, findet in unserem Vergleich E-Auto vs. Verbrenner weitere Argumente für die Kaufentscheidung.

Wer darf die THG-Prämie beantragen?

Antragsberechtigt ist jeder Halter eines rein elektrischen Fahrzeugs, das in Deutschland zugelassen ist. Ob Du das Auto gekauft, geleast oder finanziert hast, spielt keine Rolle.

Wichtig ist nur, dass Du als Halter in der Zulassungsbescheinigung Teil I stehst. Bei Leasingfahrzeugen ist meist der Leasingnehmer berechtigt, den Antrag zu stellen. Ein Blick in den Leasingvertrag schafft hier Klarheit.

Neben klassischen Elektroautos können auch E-Nutzfahrzeuge, elektrische Busse und bestimmte E-Zweiräder von der THG-Quote profitieren. Freiwillig zugelassene Fahrzeuge, etwa manche E-Roller, sind aktuell nicht antragsberechtigt.

THG-Quote beantragen: So läuft der Antrag ab

Der Antrag läuft komplett online und erfordert kaum Aufwand. Du registrierst Dich bei einem Anbieter Deiner Wahl, lädst Deinen Fahrzeugschein hoch und gibst Deine Bankdaten an.

Der Anbieter prüft Deine Unterlagen und reicht den Antrag beim Umweltbundesamt ein. Das Amt bestätigt die CO2-Einsparung und stellt die Zertifikate aus. Anschließend verkauft der Anbieter Deine Quote am Markt und zahlt Dir die Prämie aus.

Manche Anbieter zahlen sofort eine garantierte Summe aus, ohne auf das Umweltbundesamt zu warten. Andere warten auf die offizielle Bestätigung, was oft mehrere Wochen bis Monate dauert, dafür aber häufig eine höhere Prämie bringt.

Fristen 2026: Wann musst Du spätestens beantragen?

Die THG-Quote lässt sich nicht unbegrenzt rückwirkend beantragen. Für das Quotenjahr 2026 nimmt das Umweltbundesamt Anträge bis zum 15. November 2026 an.

Viele Anbieter setzen intern eine frühere Frist, meist Ende Oktober, damit sie Deine Unterlagen noch rechtzeitig bearbeiten können. Warte also nicht bis zum letzten Moment. Wer zu spät einreicht, riskiert, die Prämie für das ganze Jahr zu verpassen.

Da die THG-Quote jährlich neu beantragt werden muss, lohnt es sich, den Termin fest im Kalender einzutragen. So verpasst Du auch in den Folgejahren keine Auszahlung.

Wie hoch fällt die Prämie 2026 aus?

Die Höhe der Prämie schwankt je nach Anbieter und Marktlage. Für 2026 bewegen sich die Angebote meist zwischen 250 und 400 Euro pro Elektroauto.

Anbieter mit sofortiger Auszahlung zahlen tendenziell weniger, dafür bekommst Du Dein Geld innerhalb weniger Tage. Wer auf die Bestätigung durch das Umweltbundesamt wartet, kann von einer höheren Marktprämie profitieren, muss dafür aber Geduld mitbringen.

Die gesetzliche Mindestquote für Kraftstoffanbieter steigt in den kommenden Jahren spürbar an. Das könnte die Nachfrage nach Zertifikaten und damit auch die Prämienhöhe langfristig steigen lassen.

Anbieter vergleichen: Worauf Du achten solltest

Der Markt für THG-Prämien ist groß und unübersichtlich. Bevor Du Dich für einen Anbieter entscheidest, lohnt sich ein genauer Blick auf die Konditionen.

Achte auf versteckte Vertragslaufzeiten. Manche Anbieter binden Dich über zwei Kalenderjahre, ohne dass Du das auf den ersten Blick merkst. Prüfe außerdem, ob die Prämie garantiert ist oder vom Marktverlauf abhängt.

Ein Vergleich zwischen fester Sofortauszahlung und variabler Prämie nach UBA-Bestätigung hilft Dir, die für Dich passende Option zu finden. Wer sein Elektroauto zu Hause lädt, findet in unserem Beitrag zur Wallbox montieren auch gleich Tipps zu Kosten und Förderung.

Häufige Fragen zur THG-Quote

Wo kann ich meine THG-Quote beantragen? Du registrierst Dich einfach online bei einem Anbieter Deiner Wahl, lädst Deinen Fahrzeugschein hoch und trägst Deine Bankverbindung ein. Der Rest läuft im Hintergrund über den Anbieter und das Umweltbundesamt.

Muss ich die THG-Prämie jedes Jahr neu beantragen? Ja, die THG-Quote gilt immer nur für ein Kalenderjahr. Du musst den Antrag also jedes Jahr erneut stellen, kannst dabei aber auch den Anbieter wechseln.

Bekomme ich die Prämie auch bei einem geleasten Auto? In der Regel ja, solange Du als Halter im Fahrzeugschein eingetragen bist. Bei Leasingfahrzeugen empfiehlt sich vorher ein Blick in den Vertrag.

Was passiert, wenn ich die Frist verpasse? Dann kannst Du die Prämie für das laufende Jahr nicht mehr erhalten. Eine rückwirkende Beantragung nach Fristablauf ist nicht möglich.

Lohnt sich die THG-Quote trotz sinkender Beträge? Auch bei moderaten Prämien ist der Aufwand für Dich minimal. Da der Antrag nur wenige Minuten dauert, lohnt sich die Teilnahme meist trotzdem.

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Die THG-Quote beantragen kostet Dich kaum Zeit, bringt Dir aber jedes Jahr eine kleine finanzielle Belohnung für Deinen Umstieg auf Elektromobilität. Nutze die Fristen 2026, vergleiche die Anbieter sorgfältig und sichere Dir Deine Prämie noch heute.

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