Entrümpelung in Deiner Nähe: Kosten kennen, Firmen vergleichen
Du willst einen vollen Keller räumen lassen, eine Wohnung zum Mietende übergeben oder nach einem Todesfall einen ganzen Haushalt auflösen? Hier siehst Du, was eine Entrümpelung pro Helferstunde und pro m² kostet, woraus ein Festpreis besteht und wann Verkaufbares den Preis senkt. Beschreib kurz, was geräumt werden soll, und erhalte kostenlos unverbindliche Angebote.
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Was kostet eine Entrümpelung?
Die meisten Entrümpelungsfirmen nennen nach einer Besichtigung einen Festpreis. Dahinter steckt eine einfache Rechnung: wie viele Helfer wie viele Stunden tragen, dazu Fahrzeug und Anfahrt und die Entsorgung des Räumguts nach Menge und Art. Werte pro m² sind deshalb nur grobe Richtwerte, denn eine vollgestellte Wohnung im vierten Stock macht mehr Arbeit als ein halb leeres Haus mit Garage.
Den größten Unterschied macht der Füllgrad. Danach zählen der Weg zum Fahrzeug, also Etage, Aufzug und Parkplatz, und was entsorgt werden muss. Elektrogeräte, Farben und Bauschutt gehen getrennt und kosten extra. Verkaufbare Möbel oder Antiquitäten können den Preis über die Wertanrechnung senken.
Den Stundensatz je Helfer und die Werte pro m² und m³ findest Du in der Tabelle darunter.
Marktrichtwerte: Helferstunde, m² und m³
| Leistung | Marktrichtwert | Wovon es abhängt |
|---|---|---|
| Stundensatz je Helfer | rund 33–65 € pro Stunde, netto | Region; Grundlage jedes Festpreises |
| Wohnung oder Haus, normal möbliert | rund 20–45 € pro m² Wohnfläche | Füllgrad, Etage, Aufzug, Laufweg zum Fahrzeug |
| Keller oder Dachboden | rund 20–40 € pro m² | Zugang, enge Treppen, schwere Teile |
| Räumgut nach Volumen | rund 30–70 € pro m³ | Anteil Holz, Sperrmüll, Elektro, Bauschutt |
| Messie-Wohnung | rund 40–130 € pro m² | Zustand, Schutzkleidung, Reinigung danach |
| Container 5–20 m³ zum Selbstbefüllen | rund 200–500 € pro Container | Größe, Mietdauer, Art des Abfalls |
Marktrichtwerte, Stand 10/2026. Der Stundensatz je Helfer ist netto und aus dem Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit abgeleitet (Helfer in Lager und Transport, Datenstand 2025) und regional gestaffelt.
Für Preise pro m² und m³ gibt es keine amtliche Erhebung. Diese Zeilen sind Werte von Ratgeber- und Portalseiten, die nicht sagen, ob sie netto oder brutto gelten. Wir haben sie mit dem Stundensatz gegengerechnet. Entsorgungsgebühren legt jede Kommune selbst fest, deshalb stehen sie hier nicht als Zahl.
Festpreis nach Besichtigung: was im Angebot stehen sollte
Ein belastbarer Festpreis entsteht bei einer Besichtigung vor Ort oder nach einem Video-Rundgang. Seriöse Firmen machen sie kostenlos. Danach steht schriftlich im Angebot, welche Räume geräumt werden, ob Keller, Dachboden und Garage dazugehören, was Du behältst und was als Wertanrechnung abgezogen wird.
Dann kommen die Posten, an denen Angebote auseinanderlaufen: Küche oder Einbauschränke abbauen, Lampen und Gardinen abnehmen, Elektrogeräte und Sondermüll getrennt entsorgen, eine Halteverbotszone, die Endreinigung. Steht „besenrein“ im Angebot, ist eine leere, grob gekehrte Übergabe gemeint, keine Grundreinigung.
Frag zuletzt nach Termin und Dauer und danach, ob Du einen Nachweis bekommst, wo das Räumgut entsorgt wurde. Mit diesen Angaben vergleichst Du Leistungen statt Summen.
Entrümpelung, Haushaltsauflösung, Wohnungsauflösung: der Unterschied
Bei einer Entrümpelung räumt die Firma, was weg soll: den vollen Keller, den Dachboden, die Garage oder einzelne Zimmer. Bei einer Haushaltsauflösung wird ein ganzer Haushalt aufgelöst, oft nach einem Umzug ins Pflegeheim oder nach einem Todesfall. Dazu gehört mehr als Tragen: sortieren, was bleibt, Verwertbares verkaufen, Möbel abbauen und am Ende die Räume übergeben.
Wohnungsauflösung meint dasselbe für eine Mietwohnung, mit festem Termin. Zum Mietende muss die Wohnung leer und besenrein sein. Wer das Datum kennt, fragt früh an, denn Monatsenden sind gefragt.
Eine Messie-Wohnung ist ein eigener Fall. Die Teams arbeiten mit Schutzkleidung, oft wird danach gereinigt oder desinfiziert, und der Preis pro m² liegt deutlich höher. Gute Firmen arbeiten diskret und ohne Urteil. Sag in der Anfrage offen, wie es aussieht, dann stimmt das Angebot.
Wertanrechnung: wann Verkaufbares den Preis senkt
Was sich verkaufen lässt, muss nicht entsorgt werden. Viele Firmen rechnen deshalb gut erhaltene Möbel, Antiquitäten, Porzellan, Werkzeug oder Sammlungen gegen den Preis an. Bei einem Haushalt mit viel Wertvollem kann das einen großen Teil der Kosten decken, selten alles.
„Kostenlose Entrümpelung“ heißt nur, dass die Firma den Wiederverkaufswert höher schätzt als ihre Arbeit. Bei normalem Hausrat aus den letzten Jahrzehnten ist das kaum zu erreichen, denn gebrauchte Schrankwände und Polstermöbel bringen fast nichts mehr.
Lass die Wertanrechnung im Angebot als eigene Zeile mit den angerechneten Gegenständen ausweisen. Vermutest Du, dass Schmuck, Kunst oder eine Sammlung viel wert sind, lass sie vorher unabhängig schätzen oder verkauf sie selbst.
Nach einem Todesfall: den Haushalt ohne Zeitdruck auflösen
Nach einem Todesfall fällt die Auflösung oft in eine Zeit, in der vieles gleichzeitig zu regeln ist. Die Kosten tragen die Erben aus dem Nachlass. Wer überlegt, das Erbe auszuschlagen, lässt vorher nichts verkaufen oder entsorgen, denn das kann als Annahme gelten. Die Frist zur Ausschlagung beträgt in der Regel sechs Wochen.
Bei einer Mietwohnung hilft § 564 BGB. Erben und Vermieter können das Mietverhältnis innerhalb eines Monats, nachdem sie vom Tod erfahren haben, außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen, das sind knapp drei Monate. So bleibt Zeit für Sortieren, Verkauf und Räumung.
Sichere vor dem Termin Dokumente, Fotos, Schlüssel und Erinnerungsstücke und sprich mit der Familie ab, wer was behält. Die Firma räumt dann, was übrig ist. Wer weit weg wohnt, kann die Übergabe auch per Video abnehmen.
So erkennst Du eine seriöse Entrümpelungsfirma
Eine seriöse Firma sieht sich die Räume an, bevor sie einen Preis nennt, vor Ort oder per Video. Sie schreibt einen Festpreis auf, sagt, was er enthält, und verlangt keine hohe Anzahlung in bar. Wer am Telefon ohne Besichtigung einen Pauschalpreis nennt, schätzt nur.
Wer Abfälle gewerblich sammelt oder befördert, muss das nach § 53 Kreislaufwirtschaftsgesetz bei der Behörde anzeigen. Für gefährliche Abfälle braucht er eine Erlaubnis nach § 54. Frag danach und nach einem Nachweis, wo das Räumgut entsorgt wurde. Elektrogeräte gehören zur Sammelstelle, nicht in den Container. Frag auch nach einer Betriebshaftpflicht, falls beim Tragen etwas beschädigt wird.
Auf anyhelpnow sind die Firmen geprüft und verifiziert. Sie sind als Gewerbe angemeldet und rechnen mit Rechnung ab, das ist Deine Grundlage für den Anspruch auf Gewährleistung. Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden zeigen Dir, wer pünktlich und sauber räumt.
Sperrmüll, Container oder Firma: was sich wann lohnt
Nicht jede Räumung braucht eine Firma. Für ein paar Möbelstücke ist der Sperrmüll der Kommune oft der günstigste Weg. Ob er kostenlos ist und wie oft er kommt, regelt Dein örtlicher Abfallbetrieb. Wer selbst tragen kann und Helfer hat, mietet einen Container.
- Sperrmüll der Kommune: einzelne Möbel, Matratzen, Teppiche. Den Termin vergibt der Abfallbetrieb, an die Straße trägst Du selbst.
- Container zum Selbstbefüllen: viel Masse, eigene Helfer, Platz vor dem Haus. Elektrogeräte und Sondermüll dürfen nicht hinein.
- Entrümpelungsfirma: ganze Wohnung oder Haus, wenig Zeit, kein Helferkreis, Wertanrechnung und Übergabe besenrein aus einer Hand.
- Was andere übernehmen: den Transport der Möbel, die bleiben, die Umzugshelfer, die Grundreinigung danach die Gebäudereinigung, frische Wände vor der Übergabe der Maler.
Was eine Firma pro m² und m³ verlangt, findest Du weiter oben im Preis-Überblick. Brauchst Du mehrere dieser Arbeiten, nenn sie in einer Anfrage.
Kurz gefasst: Besichtigung, Festpreis, Entsorgung
Drei Dinge entscheiden, ob Deine Entrümpelung im Budget bleibt. Das erste ist eine Besichtigung, nach der die Firma einen schriftlichen Festpreis nennt. Das zweite ist ein Angebot, das Demontage, getrennte Entsorgung und Wertanrechnung als eigene Zeilen führt.
Das dritte ist die ehrliche Frage, ob ein Teil auch über den Sperrmüll oder einen Container geht. Hier fragst Du geprüfte Entrümpelungsfirmen kostenlos und unverbindlich an und legst die Angebote nebeneinander.
Diese Seite wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Häufig gestellte Fragen
Für eine normal möblierte Wohnung nennen Ratgeber- und Portalseiten meist rund 20 bis 45 € pro m² Wohnfläche. Keller oder Dachboden liegen bei rund 20 bis 40 € pro m², eine Messie-Wohnung bei rund 40 bis 130 €. Das ist keine amtliche Erhebung, und die Seiten sagen nicht, ob die Werte netto oder brutto sind. Wo Dein Preis landet, entscheiden Füllgrad, Etage, Aufzug und was entsorgt werden muss (Stand 10/2026).
Für ein normal möbliertes Haus oder eine große Wohnung mit 100 m² liegen die Angebote mit den Richtwerten von rund 20 bis 45 € pro m² meist zwischen 2.000 und 4.500 €. Diese Richtwerte stammen von Portalseiten, die nicht sagen, ob sie netto oder brutto gelten. Ein Haus mit vollem Keller, Dachboden und Garage landet am oberen Ende, eine halb leere Wohnung mit Aufzug am unteren. Verkaufbares kann über die Wertanrechnung abgezogen werden.
Hinter dem Festpreis steht fast immer dieselbe Rechnung: Helfer mal Stunden, dazu Fahrzeug und Anfahrt, dazu die Entsorgung des Räumguts nach Menge und Art. Elektrogeräte, Farben, Bauschutt oder eine Küche zum Abbauen kommen als eigene Posten dazu. Abgezogen wird, was die Firma weiterverkaufen kann. Den Stundensatz je Helfer schätzt sie, nachdem sie die Räume gesehen hat.
Bei einer Entrümpelung wird geräumt, was weg soll: ein Keller, ein Dachboden, einzelne Zimmer. Bei einer Haushaltsauflösung wird ein ganzer Haushalt aufgelöst, oft nach einem Umzug ins Pflegeheim oder nach einem Todesfall. Dazu gehören Sortieren, Verkauf von Verwertbarem, Abbau von Möbeln und die Übergabe der leeren Räume. Wohnungsauflösung meint dasselbe für eine Mietwohnung.
Fast alles, was zum Hausrat gehört: Möbel, Matratzen, Teppiche, Kleidung, Geschirr, Bücher, Elektrogeräte und den Inhalt von Keller und Garage. Elektrogeräte, Farben, Lacke, Chemikalien und Bauschutt muss die Firma getrennt entsorgen, deshalb stehen sie oft als eigene Posten im Angebot. Sag vorher, wenn Asbestplatten, Altöl oder Gasflaschen dabei sind. Dafür gelten eigene Regeln.
Nur wenn die Firma den Wiederverkaufswert höher schätzt als ihre Arbeit. Das kommt bei Antiquitäten, guten Designmöbeln oder Sammlungen vor, bei normalem Hausrat selten. Gebrauchte Schrankwände und Polstermöbel bringen kaum noch Geld. Lass Dir die angerechneten Gegenstände im Angebot einzeln aufführen. Bei Schmuck, Kunst oder Münzen lohnt vorher eine unabhängige Schätzung.
Bei wenigen Möbelstücken ist der Sperrmüll der Kommune meist der günstigste Weg. Ob er kostenlos ist und wie oft er kommt, regelt Dein örtlicher Abfallbetrieb. Ein Container lohnt sich, wenn viel Masse anfällt, Du selbst Helfer hast und vor dem Haus Platz ist. Eine Firma lohnt sich, wenn wenig Zeit ist, die Wohnung weit oben liegt oder Verkaufbares angerechnet werden soll.
Die Erben, aus dem Nachlass. Wer überlegt, das Erbe auszuschlagen, sollte vorher nichts verkaufen oder entsorgen lassen, denn das kann als Annahme gelten. Die Frist zur Ausschlagung beträgt in der Regel sechs Wochen ab Kenntnis. Ist die Wohnung gemietet, können Erben den Vertrag innerhalb eines Monats außerordentlich mit der gesetzlichen Frist kündigen (§ 564 BGB).
Räumst Du Deinen eigenen Haushalt, also Wohnung, Keller, Dachboden oder Garage, zählt die Arbeit als haushaltsnahe Dienstleistung. Dann senken 20 % der Arbeitskosten Deine Einkommensteuer, höchstens 4.000 € im Jahr, zusammen mit anderen haushaltsnahen Diensten. Begünstigt sind Arbeitslohn und Anfahrt, nicht die Entsorgungsgebühren. Du brauchst eine Rechnung und eine Überweisung. Bei der Wohnung eines Verstorbenen frag Deine Steuerberatung (Stand 2026).
Einen Keller oder eine Garage schafft ein Team oft in wenigen Stunden. Eine normal möblierte Dreizimmerwohnung braucht meist einen Tag, ein volles Haus mit Dachboden zwei bis drei. Länger dauert es, wenn Küche und Einbauschränke abgebaut werden oder viel sortiert werden muss. Monatsenden sind gefragt, frag deshalb früh an.
Sichere Dokumente, Fotos, Schlüssel, Bargeld und alles, was Dir oder der Familie etwas bedeutet. Markiere Möbel, die bleiben sollen, gut sichtbar. Kläre mit Vermieter oder Hausverwaltung, wann Treppenhaus und Aufzug genutzt werden dürfen. Lies die Zähler für Strom, Wasser und Gas ab. Was Du verschenken oder selbst verkaufen willst, gibst Du am besten vor dem Termin ab.
Portalseiten nennen rund 40 bis 130 € pro m² Wohnfläche, je nach Zustand. Der Preis liegt höher, weil die Teams mit Schutzkleidung arbeiten, mehr von Hand sortieren und oft danach reinigen oder desinfizieren. Gute Firmen arbeiten diskret und ohne Urteil. Je offener Du den Zustand bei der Besichtigung zeigst, desto genauer wird das Angebot und desto weniger Nachträge gibt es.
Besenrein heißt, dass die Räume leer und grob gekehrt sind: kein Hausrat, kein grober Schmutz, keine Spinnweben in den Ecken. Eine Grundreinigung von Fenstern, Bad und Küche ist damit nicht gemeint. Was Dein Mietvertrag für die Übergabe verlangt, steht dort. Viele Entrümpelungsfirmen übergeben besenrein, eine Endreinigung bieten manche gegen Aufpreis an.
Mit den Richtwerten von rund 20 bis 40 € pro m² kostet ein Kellerraum von 10 m² oft zwischen 200 und 400 €, ein voller Dachboden von 40 m² eher 800 bis 1.600 €. Enge Treppen, eine Bodenluke ohne Treppe und schwere Gegenstände wie Werkbänke machen es teurer. Viele Firmen haben für kleine Aufträge einen Mindestpreis, weil Fahrt und Fahrzeug immer anfallen.
In engen Straßen ohne Hof oder Einfahrt oft ja. Das Fahrzeug muss nah an die Haustür, sonst werden die Laufwege lang und die Arbeit teurer. Eine Halteverbotszone wird bei der Stadt oder Gemeinde beantragt, meist einige Tage bis zwei Wochen vorher. Viele Firmen übernehmen den Antrag und führen die Gebühr im Angebot auf. Frag danach, wenn Du in der Innenstadt wohnst.
Nicht die ganze Zeit. Wichtig ist, dass Du bei der Besichtigung und zu Beginn da bist, um zu zeigen, was bleibt und was weg darf. Danach reicht es oft, zur Übergabe wiederzukommen. Wer weit weg wohnt, etwa nach einem Todesfall in einer anderen Stadt, kann den Schlüssel übergeben und die Räume per Video abnehmen. Halte das im Angebot schriftlich fest.