Umzugshelfer in Deiner Nähe: Preise und Helfer vergleichen
Du ziehst um und brauchst kräftige Hände zum Tragen, Laden und Abbauen. Hier siehst Du, was ein Umzugshelfer pro Stunde kostet, wie viele Helfer Du brauchst und wann sich eine Umzugsfirma lohnt. Beschreib kurz Deinen Umzug und erhalte kostenlos unverbindliche Angebote.
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Was kostet ein Umzugshelfer?
Ein Umzugshelfer rechnet fast immer nach Stunden ab, und zwar je Person. Der Preis für Deinen Umzug ergibt sich deshalb aus drei Zahlen: wie viele Helfer kommen, wie lange sie brauchen und ob ein Transporter mit Fahrer dazukommt. Fahrzeug, Anfahrt und Material stehen in den meisten Angeboten als eigene Posten.
Am stärksten wirkt die Zeit. Jedes Stockwerk ohne Aufzug, ein langer Weg vom Hauseingang zum Wagen und Kartons, die am Umzugstag noch nicht gepackt sind, machen aus vier Stunden schnell sechs. Ein Ratgeber rechnet je Stockwerk ohne Aufzug mit 5–10 % Aufschlag, am Wochenende und zum Monatsende mit 20–30 %.
Den Stundensatz für Deine Region siehst Du auf der Seite Deiner Stadt. In der Tabelle darunter findest Du Richtwerte für Möbelpacker, Transporter und den ganzen Umzug nach Wohnungsgröße. Für ein genaues Angebot nenn Zimmerzahl, Stockwerke, Aufzug und Entfernung.
Marktrichtwerte: Helfer, Transporter und ganzer Umzug
| Leistung | Richtwert | Wovon es abhängt |
|---|---|---|
| Umzugshelfer | 26–51 € netto je Stunde und Helfer | Region; Brandenburg und Sachsen am unteren, Großraum Stuttgart am oberen Ende |
| Möbelpacker | 30–50 € je Stunde | Erfahrung, Packmaterial, Möbelschutz |
| Transporter oder Lkw mit Fahrer | 50–100 € je Stunde | Größe des Fahrzeugs, Strecke |
| Umzug WG-Zimmer oder 1 Zimmer, bis 40 m² | 350–900 € | Menge, Stockwerk, Weg zum Wagen |
| Umzug 2 Zimmer, bis 65 m² | 800–1.500 € | Menge, Stockwerk, Weg zum Wagen |
| Umzug 3 Zimmer, bis 90 m² | 1.000–2.500 € | Menge, Stockwerk, Möbelabbau |
| Möbel ab- und wieder aufbauen | 50–150 € je Stück | Größe; Schrank mit Türen dauert länger als ein Regal |
| Halteverbotszone | 50–200 € | Stadt, Dauer, eine oder zwei Adressen |
| Klaviertransport | 200–500 € | Stockwerk, Gewicht, Weg |
Marktrichtwerte, regional abweichend, Stand 10/2026. Den Stundensatz je Helfer leiten wir aus den Löhnen ab, die die Bundesagentur für Arbeit für Helfer in Lager und Transport veröffentlicht. Alle anderen Werte stammen aus der Kostenübersicht eines Vergleichsportals (August 2026); ob sie Mehrwertsteuer enthalten, sagt die Quelle nicht. Die Preise für den ganzen Umzug gelten für einen Umzug innerhalb der Stadt mit Fahrzeug, Team und Material.
Umzugshelfer oder Umzugsfirma: was Du wirklich brauchst
Umzugshelfer bringen Kraft und Erfahrung mit, den Rest organisierst Du. Eine Umzugsfirma übernimmt den ganzen Umzug: Fahrzeug, Fahrer, Team, oft auch Verpackung und Möbelmontage. Die Preise für beides findest Du weiter oben im Preis-Überblick; hier geht es darum, was zu Deinem Umzug passt.
Nur Helfer: Du mietest den Transporter selbst oder fährst mit Freunden, die Helfer tragen, laden und sichern. Das passt für kleine Wohnungen, kurze Strecken und alle, die selbst packen. Viele Helfer bringen Gurte, Sackkarre und Decken mit; frag danach.
Helfer mit Transporter: Manche Anbieter kommen mit eigenem Fahrzeug und Fahrer. Das ist der Mittelweg für einen Umzug im selben Ort, wenn Du Dich um keinen Mietwagen kümmern willst.
Andere Profis: Für den Aufbau einzelner Schränke und Küchen gibt es die Möbelmontage. Was nicht mit in die neue Wohnung soll, holt die Entrümpelung ab, am besten ein paar Tage vor dem Umzug.
Wie viele Helfer und wie viele Stunden?
Die Zahl der Helfer hängt weniger an der Wohnungsgröße als an der Menge und am Weg. Mehr Hände machen den Umzug kürzer, aber nicht beliebig: In einem engen Treppenhaus stehen sich fünf Leute gegenseitig im Weg, und am Wagen kann ohnehin nur einer laden.
Als Anhaltspunkt rechnet eine Beispielkalkulation für ein WG-Zimmer im selben Ort mit einem Helfer und einem Fahrer für drei Stunden. Für eine 3-Zimmer-Wohnung sind es drei Helfer und ein Fahrer mit Lkw für sechs Stunden. Das gilt für gepackte Kartons und Möbel, die schon auseinandergebaut sind.
Schätze Deine Menge deshalb ehrlich: Zähl Kartons, große Möbel und Stockwerke. Schreib dazu, ob noch Möbel abgebaut werden müssen und wie weit der Wagen vom Eingang steht. Mit diesen Angaben kann ein Helfer die Stunden abschätzen, statt am Ende mit einer Überraschung zu rechnen.
Woran Du gute Umzugshelfer erkennst
Ein gutes Angebot nennt Dir den Stundensatz je Helfer und sagt, was darin steckt. Vier Fragen helfen beim Vergleich, und Du kannst sie schon in der Anfrage stellen.
Erstens: Gibt es Mindeststunden, und wird die Anfahrt extra berechnet? Zweitens: Bringen die Helfer Gurte, Sackkarre und Decken mit? Drittens: Wer baut Schrank und Bett ab, und kostet das extra? Viertens: Was gilt, wenn der Umzug länger dauert oder der Schlüssel noch fehlt?
Die Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden zeigen Dir zusätzlich, ob ein Team pünktlich kommt und sorgfältig mit Möbeln umgeht. Alle Anbieter auf anyhelpnow sind geprüft: Sie haben einen Gewerbeschein oder einen Steuernachweis vorgelegt.
Halteverbot, Treppenhaus, Möbellift: der Weg zum Wagen
Die meiste Zeit verbringen Umzugshelfer nicht in der Wohnung, sondern auf dem Weg zwischen Tür und Wagen. Jeder Meter zählt, mal drei Helfer und mal hundert Kartons. Wer diesen Weg vorher kurz macht, spart mehr Geld als mit dem günstigsten Stundensatz.
Steht vor dem Haus kein Platz frei, hilft eine Halteverbotszone. Sie wird bei der Straßenverkehrsbehörde der Stadt beantragt, meist mit einigen Tagen bis Wochen Vorlauf; Fristen und Gebühren legt jede Stadt selbst fest. Viele Umzugsfirmen kümmern sich gegen Aufpreis darum.
Für hohe Stockwerke ohne Aufzug gibt es den Möbellift, der Möbel außen über Fenster oder Balkon nach unten fährt. Er lohnt sich vor allem bei schweren Stücken, die nicht durchs Treppenhaus passen. Frag Deine Helfer, ob sie einen mitbringen oder wer ihn in der Nähe vermietet.
Kurz gefasst: Menge kennen, Weg planen, Umfang klären
Drei Dinge entscheiden, ob Dein Umzug im Zeitplan bleibt. Das erste ist die Menge: Zimmer, Kartons, große Möbel, Stockwerke. Mit diesen Angaben kann ein Helfer die Stunden abschätzen, statt zu raten.
Das zweite ist der Weg: Parkplatz vor der Tür, Aufzug oder Treppe, Möbel schon abgebaut. Jeder Meter, den die Helfer nicht laufen, spart Geld.
Das dritte ist der Umfang. Stundensatz, Mindeststunden, Anfahrt und Fahrzeug stehen nicht in jedem Angebot gleich. Geprüfte Umzugshelfer in Deiner Nähe fragst Du kostenlos und unverbindlich an.
Diese Seite wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Häufig gestellte Fragen
Je nach Region rund 26–51 € netto pro Helfer und Stunde. Die Spanne leiten wir aus den Löhnen ab, die die Bundesagentur für Arbeit für Helfer in Lager und Transport veröffentlicht; Brandenburg und Sachsen liegen am unteren Ende, der Großraum Stuttgart am oberen. Ein Transporter mit Fahrer kommt dazu, eine Übersicht nennt dafür 50–100 € pro Stunde.
Für einen Umzug innerhalb der Stadt nennt eine Kostenübersicht 350–900 € für ein WG-Zimmer oder eine 1-Zimmer-Wohnung, 800–1.500 € für zwei Zimmer und 1.000–2.500 € für drei Zimmer. Darin stecken Helfer, Fahrzeug und Material. Wer selbst packt und Möbel vorher abbaut, braucht weniger Stunden. Teurer machen es Stockwerke ohne Aufzug, lange Wege und Termine am Monatsende.
Für ein WG-Zimmer reichen meist ein bis zwei Helfer, für eine Familienwohnung drei bis vier. Entscheidend sind Menge, Stockwerk und der Weg zum Wagen, nicht die Quadratmeter allein. Eine Beispielkalkulation rechnet für eine 3-Zimmer-Wohnung mit drei Helfern und einem Fahrer mit Lkw für sechs Stunden. Mehr als vier Helfer bringen in einem normalen Treppenhaus oft kaum noch Zeit.
Für kleine Umzüge im selben Ort sind Helfer meist günstiger, weil Du nur ihre Stunden bezahlst und das Fahrzeug selbst mietest. Bei einem ganzen Haus, einer langen Strecke oder wenig eigener Zeit gleicht sich das aus: Die Firma plant, packt und fährt, oft zum Festpreis. Vergleiche am besten ein Angebot für Helfer plus Mietwagen mit einem Festpreisangebot.
Für einen Termin am Monatsende oder an einem Samstag im Sommer am besten vier bis sechs Wochen vorher, weil dann viele umziehen. Unter der Woche und mitten im Monat findest Du oft auch kurzfristig Helfer. Eine Umzugsfirma mit Lkw braucht meist mehr Vorlauf als ein Helferteam. Denk an die Halteverbotszone, für sie gilt in vielen Städten eine eigene Frist.
Trinkgeld ist freiwillig und steht in keinem Angebot. Viele geben es am Ende direkt jedem Helfer, damit es bei denen ankommt, die getragen haben. Die Höhe richtet sich nach Dauer und Mühe: Ein Tag im vierten Stock ohne Aufzug ist etwas anderes als zwei Stunden im Erdgeschoss. Getränke und ein kleiner Imbiss zwischendurch kommen fast immer gut an.
Privat darfst Du auch sonntags umziehen; nimm dabei Rücksicht auf die Ruhezeiten im Haus. Umzugsfirmen dürfen ihre Angestellten an Sonn- und Feiertagen grundsätzlich nicht beschäftigen (§ 9 Arbeitszeitgesetz), und Lkw über 7,5 Tonnen dürfen sonntags zwischen 0 und 22 Uhr nicht fahren (§ 30 Abs. 3 StVO). Sonntagstermine sind deshalb selten, ein Samstag oder Werktag ist leichter zu bekommen.
Das hängt davon ab, wen Du beauftragst. Wer auch den Transport übernimmt, ob Firma oder Helfer mit eigenem Wagen, haftet für Schäden am Umzugsgut nach dem Frachtrecht, gesetzlich begrenzt auf 620 € je Kubikmeter Laderaum (§ 451e HGB). Tragen Helfer nur, gilt das allgemeine Vertragsrecht: Wer schuldhaft etwas beschädigt, muss es ersetzen. Frag vorher nach einer Betriebshaftpflicht und fotografier wertvolle Stücke vor dem Umzug.
Ja, Umzugsdienstleistungen für Privatpersonen zählen zu den haushaltsnahen Dienstleistungen (§ 35a Abs. 2 EStG). Du kannst 20 % der Arbeitskosten von der Steuer abziehen, höchstens 4.000 € im Jahr für alle haushaltsnahen Dienstleistungen zusammen. Voraussetzung sind eine Rechnung und eine Überweisung, Barzahlung zählt nicht. Ist der Umzug beruflich bedingt, setzt Du die Kosten stattdessen als Werbungskosten an.
Für Tragen und Laden oft ja, studentische Helfer sind bei Terminen häufig flexibel. Kläre vorher, ob sie Gurte und Sackkarre mitbringen, wer den Transporter fährt und ob Du eine Rechnung bekommst. Die Rechnung brauchst Du, wenn Du die Kosten von der Steuer absetzen willst. Für schwere Einzelstücke wie Klavier oder Tresor ist ein erfahrenes Team die sicherere Wahl.
Ein Klavier wiegt je nach Modell mehrere Zentner und braucht Spezialgurte, einen Klavierroller und Erfahrung. Frag deshalb gezielt nach einem Klaviertransport, statt es normalen Helfern mitzugeben. Eine Kostenübersicht nennt dafür 200–500 €, je nach Stockwerk und Weg. Bei einem Flügel werden vor dem Transport Beine und Pedal abgebaut, das braucht noch mehr Planung.
Manche ja, viele nicht. Reine Helfer kommen oft ohne Fahrzeug; dann mietest Du den Transporter selbst oder buchst einen Anbieter mit Fahrzeug und Fahrer dazu. Eine Übersicht nennt dafür 50–100 € pro Stunde. Schreib in die Anfrage, ob Du ein Fahrzeug brauchst. Für Transporter bis 3,5 Tonnen zulässiger Gesamtmasse reicht der Führerschein Klasse B.
Pack alle Kartons vorher und beschrifte sie mit dem Zielraum. Bau Möbel ab, die Du selbst abbauen kannst, und leg Schrauben in beschriftete Beutel. Räum Flur und Treppenhaus frei und kläre, wo der Wagen hält. Was nicht mitkommt, sollte vorher aus dem Weg sein. Jede Minute, die die Helfer nicht warten, sparst Du am Ende auf der Rechnung.
Viele Helfer bauen einfache Möbel wie Bett, Regal oder Tisch ab und wieder auf, oft gegen Aufpreis. Für große Kleiderschränke oder eine Küche lohnt sich ein Monteur mit Erfahrung. Eine Kostenübersicht nennt für Abbau und Aufbau 50–150 € je Stück. Schreib in die Anfrage, welche Möbel betroffen sind, damit das richtige Werkzeug dabei ist.
Bei einem Stundenpreis zahlst Du die tatsächliche Zeit; wie genau abgerechnet wird, legt jeder Anbieter selbst fest. Frag deshalb vorher nach Mindeststunden und danach, wie Wartezeit berechnet wird, etwa wenn der Schlüssel noch fehlt. Bei einem Festpreis trägt der Anbieter das Risiko einer Fehlschätzung, solange Deine Angaben gestimmt haben. Nenn Menge und Stockwerke deshalb ehrlich.
Ja, viele übernehmen auch Umzüge in eine kleinere Wohnung oder ins betreute Wohnen. Dabei geht es oft weniger ums Tragen als ums Sortieren: Was kommt mit, was wird verschenkt, was entsorgt? Plan dafür mehr Zeit ein und frag, ob die Helfer auch beim Einräumen helfen. Was nicht mitkommt, holt eine Entrümpelung ab.