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Zuletzt aktualisiert: 11.03.2025

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Any

Lesezeit: 5 Minuten

Keller ausbauen: So gelingt die Umwandlung zum Wohnraum

Keller ausbauen: So gelingt die Umwandlung zum Wohnraum

Inhalt:

Du möchtest mehr aus Deinem Keller machen als nur einen dunklen Lagerraum? Mit einem durchdachten Kellerumbau kannst Du wertvollen zusätzlichen Wohnraum schaffen, der Dein Zuhause erweitert und aufwertet. In diesem Artikel erfährst Du, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, welche Herausforderungen auf Dich warten und wie Du Deinen Keller Schritt für Schritt in einen gemütlichen Wohnbereich verwandeln kannst.

Welche Voraussetzungen müssen für einen Kellerausbau erfüllt sein?

Bevor Du mit dem Keller ausbauen beginnst, solltest Du prüfen, ob Dein Untergeschoss die grundlegenden Anforderungen für einen Wohnraum erfüllt. Die wichtigsten Faktoren sind dabei Raumhöhe, Trockenheit und ausreichende Belichtung.

Die Mindesthöhe für Wohnräume beträgt in den meisten Bundesländern 2,30 Meter. Liegt Dein Keller darunter, musst Du entweder den Boden absenken oder von der Nutzung als vollwertigen Wohnraum absehen. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Trockenheit. Feuchte Kellerwände eignen sich nicht für einen Ausbau -- hier musst Du zuerst Maßnahmen ergreifen, um den Keller trockenzulegen. Zudem ist die Belichtung wichtig: Für einen offiziellen Wohnraum benötigst Du Fenster, die mindestens ein Achtel der Grundfläche ausmachen.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Bei der Planung eines Kellerumbaus spielt das Baurecht eine entscheidende Rolle. Um den Keller als Wohnraum nutzen zu können, benötigst Du in der Regel eine Keller-Wohnraum-Genehmigung. Prüfe daher vorab bei Deiner zuständigen Baubehörde, welche Anforderungen für einen wohnraumtauglichen Keller gelten und ob Du für Deinen Kellerausbau eine Baugenehmigung brauchst.

Wie kann man einen feuchten Keller trockenlegen?

Eine der größten Herausforderungen beim Keller renovieren ist die Beseitigung von Feuchtigkeit. Nur ein trockener Keller kann sinnvoll als Wohnraum genutzt werden.

Zunächst solltest Du die Ursache der Feuchtigkeit identifizieren. Handelt es sich um aufsteigende Feuchte, eindringendes Sickerwasser oder Kondenswasser? Je nach Ursache kommen unterschiedliche Maßnahmen zum Keller trockenlegen in Frage. Bei aufsteigender Feuchte kann eine horizontale Sperre eingebracht werden. Gegen seitlich eindringendes Wasser hilft eine Außenabdichtung, bei der die Kellerwände freigelegt und mit speziellen Materialien abgedichtet werden. Die Kellerabdichtung von außen ist zwar aufwendig, aber besonders nachhaltig.

Als Alternative gibt es auch die Kellerabdichtung von innen, die jedoch weniger dauerhaft ist. Hierbei werden spezielle Dichtschlämmen oder Sperrputze auf die Innenseite der Kellerwände aufgetragen. Um Kellerfeuchtigkeit beseitigen zu können, sind zudem Trocknungsmaßnahmen Keller notwendig, wie der Einsatz von Bautrockern oder eine verbesserte Belüftung.

Welche Dämmmaßnahmen sind beim Kellerausbau wichtig?

Eine gute Dämmung ist entscheidend, wenn Du Deinen Keller als Wohnraum nutzen möchtest. Sie sorgt für angenehme Temperaturen und verhindert Energieverluste.

Bei der Wärmedämmung für Kellerwände hast Du verschiedene Möglichkeiten. Eine Innendämmung ist relativ einfach anzubringen, nimmt jedoch Wohnfläche weg und birgt das Risiko von Kondensation zwischen Dämmung und Wand. Die Außendämmung ist aufwendiger, aber effektiver und reduziert die Gefahr von Wärmebrücken. Als Dämmmaterialien für den Keller eignen sich Mineralwolle, Polystyrol oder Calciumsilikatplatten, wobei letztere besonders für feuchtigkeitsempfindliche Bereiche geeignet sind.

Dämmung von Boden und Decke

Neben den Wänden solltest Du auch den Kellerboden und die Kellerdecke dämmen. Eine gute Bodendämmung verhindert Wärmeverluste nach unten und sorgt für warme Füße. Beim Fußboden im Keller erneuern wird zunächst eine Dampfsperre verlegt, darauf folgt die Dämmschicht und schließlich ein neuer Estrich im Keller verlegen. Die Deckendämmung ist besonders wichtig, wenn der darüberliegende Raum nicht beheizt wird.

Wie hoch sind die Kosten für den Ausbau eines Kellers?

Die Kosten des Kellerausbaus variieren stark je nach Zustand des Kellers und gewünschtem Ausbaustandard. Im Durchschnitt musst Du mit 500 bis 1.200 Euro pro Quadratmeter rechnen.

Besonders kostenintensiv sind Trockenlegungsmaßnahmen und die Außenabdichtung. Auch die Kosten für Kellerdämmung fallen ins Gewicht -- je nach Material und Dicke liegen sie zwischen 40 und 100 Euro pro Quadratmeter. Hinzu kommen Ausgaben für neue Fenster, Elektrik, Heizung und den Innenausbau. Wenn Du einen Wasseranschluss im Keller nachrüsten möchtest, erhöhen sich die Kosten ebenfalls erheblich.

Um die Ausgaben zu reduzieren, kannst Du Fördermittel für den Kellerumbau beantragen. Die KfW und regionale Förderprogramme unterstützen energetische Sanierungsmaßnahmen mit Zuschüssen oder günstigen Krediten.

Welche Materialien eignen sich für den Ausbau eines Kellers?

Die Wahl der richtigen Materialien ist entscheidend für einen erfolgreichen Kellerumbau. Sie müssen vor allem feuchtigkeitsresistent und isolierend sein.

Für die Wandgestaltung eignen sich Gipskartonplatten auf einer Unterkonstruktion, wodurch gleichzeitig Raum für Dämmung und Installationen geschaffen wird. Alternativ kannst Du auch spezielle Kellerdämmplatten verwenden, die bereits fertig verputzt sind. Wenn Du den Bodenbelag für den Keller auswählst, solltest Du auf Feuchtigkeitsbeständigkeit achten. Empfehlenswert sind Fliesen, Vinyl oder spezieller Laminat mit Feuchtraumeignung.

Decken- und Wandgestaltung

Bei der Deckengestaltung bieten sich abgehängte Decken an, die Platz für Leitungen und Beleuchtung bieten. Für die Wandoberflächen solltest Du atmungsaktive Farben oder Putze wählen, die Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben können. Wichtig ist auch eine gute Schallisolierung im Keller, besonders wenn Du einen Hobbyraum oder ein Heimkino planst.

Wie kann der Keller beheizt werden?

Eine zuverlässige Heizung ist unverzichtbar, wenn Du Deinen Keller als Wohnraum nutzen möchtest. Verschiedene Systeme kommen dafür in Frage.

Die einfachste Lösung ist der Anschluss an das bestehende Heizsystem des Hauses. Alternativ kann eine Kellerheizung einbauen als eigenständiges System sinnvoll sein, etwa in Form von Elektroheizungen oder einer Fußbodenheizung. Letztere bietet den Vorteil, dass sie gleichmäßige Wärme abgibt und keine Heizkörper Platz wegnehmen.

Wichtig ist, dass die Heizleistung ausreichend dimensioniert wird, da Kellerräume in der Regel mehr Wärmeverluste haben als Räume in oberen Etagen. Eine Klimatisierung für den Keller kann ebenfalls sinnvoll sein, um im Sommer angenehme Temperaturen zu gewährleisten.

Wie kann man Tageslicht in den Keller bringen?

Ausreichendes Tageslicht ist ein entscheidender Faktor für die Wohnqualität im ausgebauten Keller. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mehr Licht in den Untergrund zu bringen.

Eine Option ist die Vergrößerung bestehender Kellerfenster oder das Einbauen davon an neuen Stellen. Dafür müssen allerdings oft Wanddurchbrüche vorgenommen werden, was statische Berechnungen erfordert. Lichtschächte vor den Fenstern können die Lichtausbeute deutlich verbessern. Bei tiefer liegenden Kellern sind Lichtgräben eine Alternative -- dabei wird der Boden vor dem Fenster abgesenkt und mit einer Drainage versehen.

Künstliche Beleuchtung

Ergänzend zum Tageslicht brauchst Du ein durchdachtes Beleuchtungskonzept. Beleuchtungslösungen für den Keller sollten verschiedene Lichtquellen umfassen -- von der Grundbeleuchtung bis hin zu Akzentlichtern. LED-Leuchten sind dabei besonders energieeffizient und langlebig. Mit smart home im keller kannst Du die Beleuchtung flexibel steuern und an verschiedene Nutzungsszenarien anpassen.

Wie lässt sich Schimmelbildung im Keller vermeiden?

Schimmel ist ein häufiges Problem in Kellerräumen und kann die Gesundheit beeinträchtigen. Mit den richtigen Maßnahmen lässt er sich jedoch verhindern.

Um Schimmel im Keller vermeiden zu können, ist eine kontinuierliche Kontrolle des Raumklimas wichtig. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte 65% nicht überschreiten. Dafür ist eine regelmäßige Lüftung unerlässlich -- entweder durch manuelles Stoßlüften oder durch Keller-Lüftungssysteme, die automatisch für Luftaustausch sorgen. Bei der Feuchtigkeitsregulierung im Keller können auch Luftentfeuchter helfen.

Eine gute Wärmedämmung trägt ebenfalls zur Schimmelprävention bei, da sie verhindert, dass sich an kalten Wandoberflächen Kondenswasser bildet. Achte zudem darauf, Möbel mit etwas Abstand zu den Wänden aufzustellen, damit die Luft zirkulieren kann. Zu einer effizienten Schimmelprävention eignet es sich qualifizierte Handwerker zu Rate zu ziehen.

Keller als Büro, Hobbyraum oder Gästezimmer -- Welche Nutzungsmöglichkeiten gibt es?

Ein ausgebauter Keller bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten und kann an Deine individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Besonders beliebt ist es, den Keller als Büro ausbauen, da man hier ungestört arbeiten kann. Mit der richtigen Einrichtung, ausreichend Steckdosen und einer guten Internetanbindung entsteht ein produktiver Arbeitsplatz. Auch als Hobbyraum eignet sich der Keller hervorragend -- ob als Werkstatt, Musikzimmer oder Heimkino. Die schalldämmenden Eigenschaften der Kellerwände kommen dabei zugute.

Kellerwohnung einrichten

Wer zusätzlichen Wohnraum durch Keller schaffen möchte, kann auch eine komplette Kellerwohnung einrichten -- ideal für Gäste, heranwachsende Kinder oder als Einliegerwohnung. Hierfür benötigst Du neben Wohn- und Schlafbereich auch ein Bad und eventuell eine kleine Küche. Bei der Planung solltest Du daher den wasseranschluss im keller nachrüsten berücksichtigen.

DIY oder Fachfirma -- Wann lohnt sich eine professionelle Umsetzung?

Die Entscheidung zwischen Eigenleistung und Beauftragung von Fachfirmen hängt von Deinen handwerklichen Fähigkeiten, dem Budget und dem Umfang der Arbeiten ab.

Einige Arbeiten beim Keller renovieren, wie Streichen oder Bodenbeläge verlegen, kannst Du relativ leicht selbst erledigen. Andere Maßnahmen wie die Kellerabdichtung, das Trockenlegen des Kellers oder Eingriffe in die Statik solltest Du unbedingt Fachleuten überlassen. Auch wenn die Elektrik im Keller erneuert werde muss, ist professionelle Hilfe ratsam, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Ein guter Kompromiss ist oft die Kombination aus beiden Ansätzen: Du übernimmst die einfacheren Arbeiten selbst und holst für komplexe Aufgaben Experten ins Boot. So kannst Du Kosten sparen, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen.

Zusammenfassung: Die wichtigsten Punkte für einen erfolgreichen Kellerausbau

  • Voraussetzungen prüfen: Raumhöhe, Trockenheit und ausreichende Belichtung sind entscheidend für die Nutzung des Kellers als Wohnraum.
  • Genehmigungen einholen: Informiere Dich frühzeitig über baurechtliche Vorschriften und hole eine Wohnkeller Genehmigung ein.
  • Feuchtigkeit bekämpfen: Das Sanieren und Ausbauen des Kellers beginnt mit dem Trockenlegen -- je nach Ursache durch Außen- oder Innenabdichtung.
  • Richtig dämmen: Eine gute Wärmedämmung von Wänden, Boden und Decke ist unerlässlich für ein angenehmes Raumklima.
  • Heizung planen: Die Beheizung muss an die besonderen Bedingungen im Keller angepasst werden.
  • Für Licht sorgen: Vergrößere bestehende Fenster oder baue neue ein, ergänzt durch ein durchdachtes Beleuchtungskonzept.
  • Schimmel vorbeugen: Regelmäßiges Lüften und die Kontrolle der Luftfeuchtigkeit sind wichtig, um das Raumklima im Keller verbessern zu können.
  • Nutzungskonzept festlegen: Überlege genau, wie Du den Wohnraum im Keller schaffen und nutzen möchtest -- als Büro, Hobbyraum oder Gästezimmer.
  • Budget planen: Die Kosten für den Kellerumbau können stark variieren -- informiere Dich über Fördermöglichkeiten.
  • Fachleute einbeziehen: Ziehe bei komplexen Arbeiten immer Experten aus dem Handwerk hinzu, um Fehler zu vermeiden.

Mit diesen Tipps und einer sorgfältigen Planung kann die energetische Sanierung des Kellers und der Umbau zum Wohnraum gelingen. Du gewinnst nicht nur zusätzlichen Platz, sondern steigerst auch den Wert Deiner Immobilie erheblich.

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