Garten- und Landschaftsbau in der Nähe: geprüfte Betriebe vergleichen
Terrasse, Pflasterweg, Zaun oder ein Garten, der komplett neu angelegt werden soll? Auf anyhelpnow findest Du geprüfte Garten- und Landschaftsbauer in Deiner Region, siehst Bewertungen echter Kundinnen und Kunden vor der Anfrage und vergleichst mehrere Angebote in Ruhe. Beschreibe kurz Dein Vorhaben und erhalte kostenlose, unverbindliche Vorschläge.
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Was kostet ein Garten- und Landschaftsbauer?
Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf das Material an. Beim Bau im Garten ist die Arbeitszeit meist der kleinere Teil der Rechnung. Ob eine Terrasse 3.000 € oder 12.000 € kostet, entscheidet sich am Belag, am Unterbau und daran, wie gut Maschinen an die Fläche herankommen.
Berechenbar ist die Arbeitszeit. Für eine Fachkraft solltest Du mit rund 40 bis 70 € pro Stunde rechnen, für eine Zwei-Mann-Kolonne mit 640 bis 1.120 € am Arbeitstag. Wir leiten diese Werte aus dem Tariflohn im Garten- und Landschaftsbau und dem regionalen Lohnniveau ab, nicht aus Wettbewerber-Listen.
Dazu kommen Positionen, die in jedem seriösen Angebot einzeln stehen: Material, Maschinen, Anfahrt und die Entsorgung von Aushub und Grünschnitt. Nennt ein Angebot nur eine Summe, frag nach der Aufschlüsselung.
Marktrichtwerte für die Arbeitszeit
| Leistung | Marktrichtwert | Umfang |
|---|---|---|
| Stundensatz Fachkraft | 40–70 €/Std. | eine Fachkraft, reine Arbeitszeit |
| Tagessatz Zwei-Mann-Kolonne | 640–1.120 €/Tag | zwei Fachkräfte, acht Stunden |
| Maschinen, Anfahrt, Entsorgung | eigene Positionen | Minibagger, Rüttelplatte, Container, Abtransport |
Quadratmeterpreise für Pflaster, Rollrasen oder eine komplette Neuanlage nennen wir bewusst nicht. Dafür gibt es keine belastbare offizielle Quelle, und der Betrag hinge ohnehin fast vollständig am Material. Eine gerundete Zahl wäre eine Behauptung, kein Richtwert.
Wo Dein Ort innerhalb der Spanne liegt, unterscheidet sich spürbar: Ballungsräume liegen am oberen Ende, ländliche und ostdeutsche Kreise am unteren. Auf den Stadtseiten weiter unten findest Du die Spanne für Deine Region — und die Betriebe, die dort arbeiten.
Geprüfte Betriebe finden und vergleichen
Auf anyhelpnow findest Du geprüfte Garten- und Landschaftsbauer in ganz Deutschland. Geprüft heißt bei uns: Jeder Betrieb weist bei der Aufnahme seine Legitimation nach, bevor er Anfragen bekommt.
Du beschreibst Dein Vorhaben einmal und erhältst kostenlose, unverbindliche Angebote. Danach vergleichst Du in Ruhe Leistungen, Termin und Preis — mit Bewertungen echter Kundinnen und Kunden als zusätzlichem Anhaltspunkt.
Weitere Leistungen rund um Haus und Grundstück findest Du in unserer Kategorie Garten.
Was ein Landschaftsbauer übernimmt – und was nicht
Planen und gestalten: Aufmaß, Entwurf, Pflanz- und Materialkonzept, Abstimmung mit dem, was schon da ist.
Bauen und befestigen: Erdarbeiten, Pflaster für Wege, Einfahrten und Terrassen, Treppen, Mauern, Zäune, Holzterrassen, Gartenhaus.
Grün und Technik: Rollrasen, Bäume und Hecken pflanzen, Beete anlegen, Bewässerung, Leerrohre für Beleuchtung, Teich.
Die Grenze verläuft bei der Instandhaltung. Regelmäßig mähen, schneiden und Laub räumen ist Gartenpflege – dafür findest Du unsere Gärtner. Für einen einzelnen Baum, der weg muss, ist die Baumfällung zuständig, für geräumte Wege im Winter der Winterdienst. Viele Betriebe bieten mehreres an; sauber getrennt anzufragen macht die Angebote trotzdem vergleichbarer.
Noch eine Sache zu den Begriffen: Landschaftsgärtner, Gartenbauer und Gartenlandschaftsbauer meinen im Alltag dasselbe Gewerk. Der Ausbildungsberuf heißt Landschaftsgärtnerin oder Landschaftsgärtner, der Rest ist Umgangssprache. Such also ruhig nach dem Wort, das Dir zuerst einfällt.
Woran Du einen guten Betrieb erkennst
Handwerkliche Qualität kann man als Laie vorher schlecht beurteilen. Was man beurteilen kann, ist das Verhalten vor dem Auftrag – und das ist erfahrungsgemäß ein guter Indikator.
Ein guter Betrieb kommt vorbei, bevor er ein Angebot schreibt. Er schaut sich Boden, Gefälle und Zugang an, weil genau daran der Aufwand hängt. Er sagt Dir auch, was er nicht macht, und empfiehlt dafür jemanden. Und er nennt einen realistischen Termin statt sofort.
Skeptisch werden solltest Du bei Angeboten ohne Ortstermin, bei einer Summe ohne Positionen und bei Vorkasse über einen größeren Teil des Auftrags.
Das Angebot richtig lesen
Vergleich nicht die Endsumme, sondern die Positionen. Steht der Unterbau drin, also Aushub, Schotter und Verdichtung? Ist die Entsorgung aufgeführt oder taucht sie später auf? Sind Maschinen und Anfahrt beziffert?
Wo ein Angebot deutlich billiger ist, fehlt meist eine dieser Positionen – nicht, weil jemand täuschen will, sondern weil er sie noch nicht gesehen hat. Deshalb bekommen alle Betriebe dieselbe Beschreibung von Dir. Dann ist der Unterschied echt.
So läuft Dein Projekt ab
Vier Schritte, und keiner davon kostet Dich etwas, bevor Du Dich entschieden hast.
Du beschreibst Dein Vorhaben – was entstehen soll, wie groß die Fläche ungefähr ist, wie der Zugang aussieht. Passende Betriebe melden sich und vereinbaren einen Ortstermin. Nach dem Termin bekommst Du ein Angebot mit einzelnen Positionen. Du vergleichst zwei bis drei davon und vergibst den Auftrag.
Plane Zeit ein: Zwischen Anfrage und Baubeginn liegen im Frühjahr häufig einige Wochen. Wer im Winter anfragt, kommt in der Regel deutlich schneller an einen Termin.
Wann Du am besten bauen lässt
Für Pflaster, Wege und Mauern ist der Spätsommer bis Herbst die beste Zeit. Der Boden ist trocken und trägt, der Frühjahrsstau ist vorbei, und Betriebe haben eher Kapazität. Gepflanzt wird ebenfalls am liebsten im Herbst: Die Wurzeln wachsen bis zum Frühjahr an.
Im Winter ruhen Erdarbeiten bei Dauerfrost, aber die Planung nicht. Wer jetzt anfragt, bekommt Angebote in Ruhe und einen Termin im Frühjahr, statt sich im April in die Warteschlange zu stellen.
Ein Punkt, der bundesweit gilt und den viele unterschätzen: Fundamente für Mauern, Treppen und Zaunpfosten gehören frostfrei gegründet, als Faustregel rund 80 cm tief. In rauen Lagen eher tiefer. Zu flach gesetzt, zeigt sich das im zweiten Winter.
Was sich im Garten- und Landschaftsbau gerade ändert
Drei Entwicklungen prägen die Aufträge, die Betriebe derzeit bekommen – und sie sind auch für Dich relevant, wenn Du ohnehin gerade planst.
Wasser bleibt im Garten. Versickerungsfähige Beläge, Rigolen und Zisternen werden häufiger eingeplant, statt Regenwasser in den Kanal zu schicken. Das ist nicht nur ökologisch sinnvoll: Manche Kommunen staffeln die Niederschlagswassergebühr nach versiegelter Fläche.
Weniger Schotter, mehr Pflanzen. Mehrere Bundesländer haben Schottergärten in ihren Bauordnungen eingeschränkt. Wer neu anlegt, fährt mit pflegeleichter Bepflanzung langfristig besser als mit Kies auf Vlies.
Technik wird mitverlegt. Bewässerung, Leerrohre für Beleuchtung und Strom am Gartenhaus kosten beim Anlegen wenig und später viel – denn nachrüsten heißt, die fertige Fläche wieder aufzunehmen.
Diese Seite wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Häufig gestellte Fragen
Für die reine Arbeitszeit einer Fachkraft solltest Du bundesweit mit rund 40 bis 70 € pro Stunde rechnen. Ländliche und ostdeutsche Kreise liegen eher am unteren, Ballungsräume am oberen Ende. Nicht enthalten sind Material, Maschinen, Anfahrt und Entsorgung: Die stehen im Angebot als eigene Positionen. Genau deshalb lohnt es sich, zwei bis drei Angebote nebeneinanderzulegen.
Der Garten- und Landschaftsbau baut: Er plant und legt an, pflastert Wege und Terrassen, setzt Mauern und Zäune, verlegt Bewässerung und Rollrasen. Das ist meist ein einmaliges Projekt mit Erdarbeiten und Maschinen. Die Gartenpflege hält instand: mähen, schneiden, düngen, Laub räumen – regelmäßig und ohne Baustelle. Suchst Du laufende Pflege, bist Du bei unseren Gärtnern richtig. Viele Betriebe bieten beides an.
Der Preis entscheidet sich am Belag und am Unterbau, nicht an der Fläche allein: Betonstein, Naturstein und Keramik liegen weit auseinander, und ein tragfähiger Unterbau mit Aushub, Schotter und Verdichtung macht oft den größeren Teil der Arbeit aus. Deshalb veröffentlichen wir keine Quadratmeterpreise. Beschreibe Fläche, Wunschbelag und Zugang in Deiner Anfrage – dann werden die Angebote vergleichbar.
An vier Dingen. Er kommt vor dem Angebot vorbei und schaut sich Boden und Zugang an. Sein Angebot listet Positionen einzeln auf, statt eine Summe zu nennen. Er sagt Dir, was er nicht macht, und empfiehlt dafür jemanden. Und er nennt einen realistischen Termin statt sofort. Auf anyhelpnow siehst Du zusätzlich Bewertungen echter Kundinnen und Kunden, bevor Du anfragst.
Üblich sind zwei Wege: Festpreis für klar umrissene Arbeiten wie eine Terrasse, Stundenlohn für alles, dessen Aufwand man vorher nicht kennt. Bei größeren Projekten sind Abschläge nach Baufortschritt normal. Wir listen geprüfte, angemeldete Betriebe, die mit Rechnung abrechnen – damit hast Du Anspruch auf Gewährleistung, wenn sich später etwas setzt oder löst. Frag im Termin ruhig auch nach der Betriebshaftpflicht.
Das regelt das Baurecht des jeweiligen Bundeslandes, und die Schwellen unterscheiden sich – bei Mauern und Zäunen zählen meist Höhe und Abstand zur Grenze, bei Terrassen Größe und Überdachung. Vieles im Privatgarten ist verfahrensfrei, aber verlassen solltest Du Dich nicht darauf. Frag vor Baubeginn kurz bei Deiner Gemeinde nach; ein erfahrener Betrieb weiß meist, wo die Grenze in seinem Gebiet liegt.
Das hängt am Umfang und an der Jahreszeit. Ein Weg oder eine kleine Terrasse sind oft in wenigen Tagen erledigt, eine komplette Neuanlage braucht Wochen, weil Erdarbeiten, Aufbau und Bepflanzung aufeinander folgen. Dazu kommt die Wartezeit auf einen Termin: Im Frühjahr sind gute Betriebe voll. Feste Zusagen machen wir nicht – einen belastbaren Zeitraum nennt Dir der Betrieb nach dem Ortstermin.
Naturstein, Holz, Beton, Metall und Pflanzen – je nach Projekt.
Natürlich, auch kleinere Arbeiten wie Beetgestaltung oder Pflasterarbeiten sind möglich.
Ja, viele Betriebe setzen auf nachhaltige Materialien und naturnahe Konzepte.