Dachdecker in Deiner Nähe: Reparatur, neues Dach und Förderung
Ein Ziegel fehlt, es tropft auf dem Dachboden, oder Du planst ein neues Dach mit Dämmung. Hier siehst Du, was ein Dachdecker pro Stunde kostet, was Reparatur, Neueindeckung und Gerüst kosten und wie Du die Förderung bekommst. Beschreib kurz Dein Anliegen und erhalte kostenlos unverbindliche Angebote.
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Was kostet ein Dachdecker?
Bei Dacharbeiten zahlst Du selten nur Stunden. Für eine kleine Reparatur rechnet der Betrieb Arbeitszeit, Anfahrt und Material ab. Für ein neues Dach bekommst Du ein Angebot nach Quadratmetern, und dort steckt oft ein Posten, den viele übersehen: das Gerüst.
Vergleiche bei größeren Angeboten deshalb nicht nur die Summe. Prüf, ob Gerüst, Entsorgung der alten Ziegel, Dämmung und Dachrinne enthalten sind und welche Dämmstärke angeboten ist. Erst dann lassen sich zwei Angebote wirklich nebeneinanderlegen.
Die Spanne für Deine Region siehst Du auf der Seite Deiner Stadt. In der Tabelle darunter findest Du Richtwerte für kleine Reparaturen, für ein neues Dach und für das Gerüst.
Marktrichtwerte: Reparatur, neues Dach, Gerüst
| Leistung | Richtwert | Wovon es abhängt |
|---|---|---|
| Arbeitsstunde an Werktagen | 45–81 € netto | Region; Sachsen am unteren, Nordrhein-Westfalen am oberen Ende |
| Anfahrt | 30–150 € je Einsatz | Entfernung; manche Betriebe rechnen sie in die erste Stunde ein |
| Einzelnen Dachziegel tauschen | 50–100 € | als kleiner Einzelauftrag, ohne Gerüst |
| Undichte Stelle örtlich reparieren | 500–2.000 € | Fläche, Zugang, ob die Unterspannbahn mit betroffen ist |
| Dachinspektion mit Protokoll | 150–350 € | Einfamilienhaus mit 100–150 m² Dachfläche, ein bis zwei Stunden |
| Dachrinne reinigen | 100–250 € | Einfamilienhaus; Länge, Höhe, Verschmutzung |
| Dachrinne erneuern | 40–150 € pro Meter | Kunststoff, Titanzink oder Kupfer; ohne Gerüst und Fallrohre |
| Dachfenster mit Einbau | 700–1.500 € je Fenster | Größe, Verglasung, Eindeckrahmen |
| Flachdach neu abdichten | 40–70 € pro m²; mit Dämmung 80–150 € | Bahnen aus Bitumen oder Kunststoff, Zustand des Untergrunds |
| Zwischensparrendämmung | 40–80 € pro m² | Dämmstärke, ob von innen oder bei offenem Dach |
| Steildach neu eindecken, ohne Dämmung | 100–210 € pro m² Dachfläche | Ziegel oder Betondachstein, Dachform; 150 m² etwa 21.000 € mit Gerüst |
| Dachsanierung mit Aufsparrendämmung | 150–350 € pro m² Dachfläche | Dämmstärke, Deckung, Zustand der Lattung |
| Gerüst | 5–20 € pro m² Gerüstfläche | Höhe, Standzeit; bei 150 m² Gerüstfläche etwa 750–3.000 € |
Marktrichtwerte, regional abweichend, Stand 10/2026. Die Arbeitsstunde leiten wir aus den Löhnen ab, die die Bundesagentur für Arbeit für Berufe in der Dachdeckerei veröffentlicht. Alle anderen Zeilen stammen aus Kostenübersichten von Handwerker- und Vergleichsportalen (Februar bis Oktober 2026). Ob Material und Mehrwertsteuer enthalten sind, sagen die Quellen meist nicht.
Dachreparatur oder Dachsanierung: was Dein Dach braucht
Ein verrutschter Ziegel, eine lose Firstkappe oder eine undichte Stelle am Schornstein sind Fälle für eine Dachreparatur. Der Dachdecker tauscht, was kaputt ist, oft an einem halben Tag. Was das kostet, steht oben im Preis-Überblick.
Anders ist es, wenn viele Ziegel brüchig sind, die Lattung morsch ist oder es an mehreren Stellen feucht wird. Dann flickst Du jedes Jahr neu. Eine Dachsanierung ersetzt die Deckung auf der ganzen Fläche und bringt meist auch eine neue Dämmung mit.
Bitte den Betrieb bei der Besichtigung um beides: eine Einschätzung, wie lange eine Reparatur hält, und ein Angebot für die Sanierung. So entscheidest Du mit Zahlen statt mit Bauchgefühl.
Schnee, Wind und Deckung: warum Dein Dach regional anders ist
Wie stark ein Dach gebaut sein muss, hängt davon ab, wo es steht. Das Land ordnet jede Gemeinde einer Schneelast- und einer Windzone zu. Im Flachland gelten meist niedrige Zonen, in Mittelgebirgen und am Alpenrand hohe Schneelasten, an der Küste hohe Windlasten.
Auch die typische Deckung unterscheidet sich: Schiefer an Mosel, in der Eifel und im Sauerland, Biberschwanz im Süden, Pfannen und Reet im Norden. Welche Zone für Dein Haus gilt, legt das Land je Gemeinde fest. Frag den Betrieb, nach welcher Schnee- und Windlastzone er Befestigung und Dämmung plant.
Sturmschaden oder undichtes Dach: die ersten Schritte
Nach einem Sturm gilt: nicht selbst aufs Dach steigen. Schau vom Boden oder aus dem Dachfenster, ob Ziegel fehlen, und fotografiere alles, auch heruntergefallene Teile. Stell unter tropfende Stellen auf dem Dachboden Eimer und deck wertvolle Dinge ab.
Melde den Schaden sofort Deiner Wohngebäudeversicherung. Sie zahlt in der Regel bei Sturm ab Windstärke 8, also ab 62 km/h. Läuft Wasser durch starken Regen ohne Sturm ins Haus, hilft meist nur ein Elementarschutz. Frag die Versicherung, ob Du sofort einen Dachdecker für eine Notsicherung holen darfst.
Eine Notsicherung mit Folie oder Ersatzziegeln hält bis zur richtigen Reparatur. Heb die Rechnung dafür auf, die Versicherung braucht sie.
Dachsanierung und Förderung: erst beantragen, dann bauen
Für eine neue Dachdämmung gibt es Geld vom Bund. Das BAFA zahlt als Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle 15 % der förderfähigen Kosten, beim Einfamilienhaus für bis zu 30.000 €. Mit individuellem Sanierungsfahrplan steigt die Grenze auf 60.000 €, und auf den Teil über 30.000 € gibt es 5 % mehr. Neue Ziegel ohne Dämmung fördert das BAFA nicht.
Die Reihenfolge ist wichtig: Eine Energieeffizienz-Expertin oder ein Experte muss eingebunden sein. Den Vertrag mit dem Betrieb schließt Du unter der Bedingung, dass die Förderung bewilligt wird, und stellst damit den Antrag. Mit den Arbeiten geht es erst danach los. Plane dafür einige Wochen ein.
Wohnst Du selbst im Haus und ist es älter als zehn Jahre, kannst Du stattdessen die Steuer nutzen: 20 % der Kosten verteilt auf drei Jahre, höchstens 40.000 €. Beides zusammen geht nicht.
Steildach, Flachdach, Dachrinne: wer was macht
Ein Dachdecker deckt, dichtet und dämmt. Die Preise dafür stehen weiter oben im Preis-Überblick. Hier geht es darum, wer für Dein Anliegen der Richtige ist.
Steildach: Ziegel tauschen, neu eindecken, Dachfenster einbauen, Dämmung zwischen oder auf den Sparren. Flachdach: neue Abdichtung mit Bitumen- oder Kunststoffbahnen, oft mit Dämmung. Pflege: Dachinspektion, Dachrinne reinigen, Moos entfernen.
Andere Profis: Ist der Dachstuhl selbst morsch, kommt die Zimmerei. Rinnen und Blech macht auch der Klempner, Solarmodule der Betrieb für Photovoltaik. Ein Gerüst stellt oft ein Gerüstbauer.
So vergleichst Du Angebote für Dacharbeiten
Ein gutes Angebot nennt die Dachfläche in Quadratmetern, das Material mit Hersteller, die Dämmstärke und die Posten Gerüst, Entsorgung und Dachrinne. Ein Kostenvoranschlag ist eine Schätzung. Steigen die Kosten um mehr als 15 bis 20 Prozent, muss der Betrieb Dir das sofort sagen. Ein Festpreis dagegen gilt.
Dachdecker ist ein zulassungspflichtiges Handwerk. Frag deshalb bei größeren Arbeiten nach der Eintragung in die Handwerksrolle. Für ein neues Dach oder eine Sanierung hast Du fünf Jahre Gewährleistung ab der Abnahme, für kleine Reparaturen meist zwei.
Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden zeigen Dir, ob ein Betrieb Termine hält und die Baustelle sauber hinterlässt. Alle Anbieter auf anyhelpnow sind geprüft: Sie haben einen Gewerbeschein oder einen Steuernachweis vorgelegt.
Kurz gefasst: prüfen lassen, Förderung klären, Angebote vergleichen
Drei Dinge sparen Dir am Dach Geld. Das erste: Lass kleine Schäden früh beheben, bevor Wasser in Lattung und Dämmung zieht.
Das zweite: Planst Du eine Dämmung, kläre die Förderung, bevor die Arbeiten beginnen. Der Vertrag mit dem Betrieb sollte nur gelten, wenn die Förderung bewilligt wird.
Das dritte ist der Vergleich Position für Position, mit Gerüst und Entsorgung. Geprüfte Anbieter für Dacharbeiten in Deiner Nähe fragst Du kostenlos und unverbindlich an.
Diese Seite wurde mit KI-Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft.
Häufig gestellte Fragen
Je nach Region rund 45–81 € netto für eine Arbeitsstunde an Werktagen. Am unteren Ende liegt Sachsen, am oberen Nordrhein-Westfalen. Dazu kommen meist Anfahrt und Material. Größere Arbeiten wie ein neues Dach rechnen Betriebe nicht nach Stunden ab, sondern nach Quadratmetern.
Für ein Steildach ohne Dämmung nennen Kostenübersichten etwa 100–210 € pro Quadratmeter Dachfläche. Ein Satteldach mit 150 m² und Betondachsteinen kommt dort auf rund 21.000 €, das Gerüst inklusive. Ziegel aus Ton, eine verwinkelte Dachform oder neue Lattung machen es teurer.
Mit neuer Deckung und Dämmung auf den Sparren nennen Portale rund 150–350 € pro Quadratmeter. Eine Kostenübersicht rechnet für ein Steildach mit 120 m², Tonziegeln und 18 cm Dämmung etwa 30.700 €. Ein Teil davon lässt sich über Förderung oder Steuerbonus zurückholen.
Ja, für die Dämmung. Das BAFA zahlt 15 % der förderfähigen Kosten, beim Einfamilienhaus für bis zu 30.000 €. Mit individuellem Sanierungsfahrplan sind bis zu 60.000 € förderfähig, auf den Teil über 30.000 € gibt es 5 % mehr. Eine Energieeffizienz-Expertin oder ein Experte muss dabei sein. Den Antrag stellst Du mit einem Vertrag, der nur bei Zusage gilt, und vor Baubeginn. Nur neue Ziegel ohne Dämmung werden nicht gefördert.
Ja, als Handwerkerleistung, etwa für eine Reparatur oder die Dachrinnenreinigung. Für 2026 senken 20 % der Arbeitskosten Deine Einkommensteuer, höchstens 1.200 € im Jahr. Du brauchst eine Rechnung und zahlst aufs Konto des Betriebs. Für Arbeiten mit Förderzuschuss gilt das nicht. Die Bundesregierung plant, den Satz ab 2027 zu senken.
Ist die Decke zum unbeheizten Dachboden ungedämmt und erfüllt sie den Mindestwärmeschutz nicht, ja. Das Gebäudemodernisierungsgesetz verlangt dann eine Dämmung, alternativ des Dachs darüber. Ausgenommen sind Häuser mit höchstens zwei Wohnungen, in denen der Eigentümer schon am 1. Februar 2002 selbst gewohnt hat. Nach einem Kauf hast Du zwei Jahre Zeit.
Meist ja. Ab mehr als zwei Metern Absturzhöhe schreibt die Berufsgenossenschaft Schutzvorrichtungen vor, auf einem geneigten Dach etwa ein Dachfanggerüst. Für Arbeiten an der Dachrinne ist ein Gerüst vorgesehen. Rechne mit etwa 5–20 € pro Quadratmeter Gerüstfläche, je nach Höhe und Standzeit.
Sturmschäden am Haus übernimmt die Wohngebäudeversicherung, in der Regel ab Windstärke 8. Melde den Schaden sofort, fotografiere ihn und lass das Dach provisorisch sichern. Die Rechnung für die Notsicherung reichst Du mit ein. Schäden durch Starkregen ohne Sturm deckt meist nur ein zusätzlicher Elementarschutz.
Ein guter Betrieb kommt vor einem größeren Auftrag zur Besichtigung und schreibt ein Angebot mit Dachfläche, Material, Dämmstärke, Gerüst und Entsorgung. Dachdecker ist ein zulassungspflichtiges Handwerk, frag also nach der Eintragung in die Handwerksrolle. Bewertungen anderer Kunden zeigen, ob Termine eingehalten werden.
Für ein Einfamilienhaus nennt eine Kostenübersicht etwa 100–250 €, je nach Länge, Höhe und Verschmutzung. Manche Betriebe rechnen nach Metern ab und haben einen Mindestauftrag. Lass die Rinne am besten im Herbst nach dem Laubfall reinigen und frag, ob ein kurzer Blick aufs Dach dabei ist.
Ein Portal nennt 700–1.500 € je Fenster mit Einbau, große Fenster liegen darüber. Den Preis bestimmen Größe, Verglasung und der Eindeckrahmen, der das Fenster dicht an die Ziegel anschließt. Mehrere Fenster in einem Auftrag sparen Anfahrt und oft das Gerüst.
Ein fester Turnus ist für Privathäuser nicht vorgeschrieben. Sinnvoll ist ein Blick nach jedem schweren Sturm und eine Inspektion alle paar Jahre, bei älteren Dächern öfter. Eine Kostenübersicht nennt für eine Sichtprüfung mit Protokoll etwa 150–350 €. Kleine Schäden fallen dabei auf, bevor Wasser eindringt.
Einzelne Schäden lohnen eine Reparatur. Sind viele Ziegel brüchig, ist die Lattung morsch oder wird es an mehreren Stellen feucht, ist die Sanierung meist die bessere Rechnung. Lass Dir bei der Besichtigung beides nennen: Kosten und Haltbarkeit der Reparatur und den Preis einer Sanierung.
Beschreib Dein Anliegen kurz mit Fotos und Adresse und frag mehrere Betriebe gleichzeitig an. Für eine Notsicherung nach einem Sturm geht es oft innerhalb weniger Tage, für ein neues Dach brauchst Du Wochen Vorlauf.
Größere Arbeiten wie Neueindeckung oder Abdichtung brauchen trockenes, frostfreies Wetter, deshalb planen viele Betriebe sie zwischen Frühjahr und Herbst. Gerade dann sind die Kalender voll. Wer im Winter anfragt, hat Zeit für Angebote und Förderantrag. Notreparaturen gehen das ganze Jahr.
Der Dachdecker. Er findet die undichte Stelle, oft an Anschlüssen von Schornstein, Gaube oder Dachfenster, und dichtet sie ab. Ist der Dachstuhl selbst beschädigt, kommt eine Zimmerei dazu. Tropft es aus der Dachrinne, kann auch ein Klempner helfen.